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20.06.2019

Julia Draganović als Leiterin der Kunsthalle verabschiedet

Mit einem feierlichen Empfang im Friedenssaal haben Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter Dr. Julia Draganović als Leiterin der Kunsthalle Osnabrück verabschiedet. Sie verlässt Osnabrück und wird neue Leiterin der Villa Massimo in Rom. „Ich kann nicht verhehlen, dass wir Sie nur ungern aus Osnabrück verabschieden“, sagte Griesert in seiner Rede. „Sie haben die Kunsthalle in eine neue Ära geführt, die mit interaktiven Projekten und Performances die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann zog.“

Abschiedsfoto mit Stadtrat Wolfgang Beckermann, Dr. Julia Draganović und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein.
(Abschiedsfoto mit Stadtrat Wolfgang Beckermann, Dr. Julia Draganović und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein) Abschiedsfoto mit Stadtrat Wolfgang Beckermann, Dr. Julia Draganović und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Draganović baute die Kunsthalle um und bezog den Ausstellungsort in ihre künstlerischen Projekte mit ein. Auch die Besucher wurden Teil der Kunst, wie beispielsweise bei den Performances von Maria José Arjona, der Reihe „Was für ein Fest“ oder dem Ausstellungsformat „24/7“. Große Wirkung in der Öffentlichkeit erregten die Projekte „Konkret mehr Raum“ mit Michael Johanssons Werk „Public Square“ oder Felice Varinis geometrische Figuren in der Kunsthalle und am Markt. Hinzu kommen „Irwin: Wo denkst Du hin“ mit Werken eines slowenischen Künstlerkollektivs, „Forma Forma“ von David Rauer und Joshua Sassmannshausen, Jan Tichys „Installation Nr. 29“, „Verweile doch“ von Icaro Zorbar, der „Çanakkale Art Walk“, eine Gemeinschaftsproduktion mit drei weiteren Institutionen, das Projekt der CAPP-Künstlerin Roxy in the Box im Rosenplatzviertel, Andrea Mastrovitos „Symphonie eines Jahrhunderts“, Christoph Faulhabers „Revolution  Architektur“, „Heute hat die Orgel wieder schön gespielt“ von William Engelen und zuletzt Katharina Hohmanns „Inventur“. 

„Ich habe den Osnabrückerinnen und den Osnabrückern einiges zugemutet“, sagt Draganović rückblickend. „Es ging bei allen Projekten darum, dass Menschen einen Zugang zur Kunst bekommen und dafür brauchte es manchmal einen Schrecken, eine direkte Konfrontation mit dem Neuen.“ Es habe ihr immer am meisten Freude gemacht, wenn Projekte die Kunsthalle und die Künstler ins Gespräch brachten. 

Für Draganović ist Rom nicht die erste Station im Ausland. Vor ihrer Tätigkeit war sie kuratorisch unter anderem in Weimar, Modena, New York, Neapel, Miami und Bologna tätig.


www.osnabrueck.de

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