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10.03.2014

"Im Westen nichts Neues“: Ein Rat liest ein Buch

"Wir liegen neun Kilometer hinter der Front. Gestern wurden wir abgelöst; jetzt haben wir den Magen voll weißer Bohnen mit Rindfleisch und sind satt und zufrieden.“ So beginnt eines der berühmtesten und meistübersetzten Bücher deutscher Sprache. So beginnt der 1929 erschienene Roman "Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque. Gelesen hat das erste Kapitel Oberbürgermeister Wolfgang Griesert im Studio von osradio 104,8. Alle 51 Ratsmitglieder lesen diesen Antikriegsromans des 1898 in Osnabrück geborenen Remarque anlässlich des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, an den die Friedensstadt mit zahlreichen Veranstaltungen erinnert. Gesendet wird die Lesung des ganzen Romans von OSradio an 51 Tagen ab Montag, 28. April. Zusätzlich werden – mit freundlicher Genehmigung der MOHRBOOKS AG Literary Agency, Zürich – alle Teile ins Internet gestellt.

2014 03 07 Lesung Wolfgang Griesert.
(2014 03 07 Lesung Wolfgang Griesert) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert liest aus dem Buch "Im Westen nichts Neues“. Foto: Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Griesert freut sich darüber, "dass alle Ratsmitglieder bereit sind, dieses Projekt zu unterstützen, das im Veranstaltungsreigen der Friedensstadt zur Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges eine zentrale Bedeutung bekommt. Diese Lesung kann es nur in Osnabrück, der Geburtsstadt des Schriftstellers, geben.“ In diesem Sinne betont der Ratsvorsitzende Josef Thöle, dass sich die Ratsmitglieder mit diesem Projekt identifizierten und sofort bereit gewesen seien, es zu realisieren. Und die Geschäftsführerin von osradio, Simone Wölfel, die die Aufnahme der Lesungen gemeinsam mit Chefredakteur Andreas Menke begleitet, ist fasziniert davon, wie unterschiedlich die Ratsmitglieder den Roman präsentieren.

Mit "Im Westen nichts Neues“ hat der in Osnabrück geborene Schriftsteller Erich-Maria Remarque einen Anti-Kriegsroman über die Schrecken der organisierten Tötungsmaschinerie des Ersten Weltkrieges vorgelegt. Wer sich über dieses Buch beugt und liest, wird von dessen bildlicher und sprachlicher Kraft angegriffen. Es schlägt auch den Leser in seinen Bann, der durch allerlei simulierte Kriegsspektakel der Medien meint, ziemlich abgebrüht zu sein.

Bei den Vorbereitungen wurde ein Format gesucht, das nur in Osnabrück ausgefüllt und belebt werden kann, ein Format, das im besten Falle die 100jährige Distanz überwindet, ein unverwechselbares Format für die unverwechselbare Friedensstadt.



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