Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Nachrichten

20.07.2015

Gedenken an den 20. Juli 1944

Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe von ranghohen Militärs um Claus Schenk Graf von Stauffenberg vergeblich, durch ein Bombenattentat auf Adolf Hitler Deutschland vom nationalsozialistischen Unrechtsregime zu befreien.

2015 07 20 Kranzniederlegung 1024.
(2015 07 20 Kranzniederlegung 1024) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gedenkt den hingerichteten Widerstandskämpfern

Zum Andenken an die hingerichteten Widerstandskämpfer gedachten Vertreter aus Rat und Verwaltung am Mahnmal vor der Kunsthalle Osnabrück der Widerstandskämpfer.

Stauffenberg hatte gesagt: "Es ist Zeit, dass jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muss sich bewusst sein, dass er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterlässt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem Gewissen."

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sagte: "Als Angehörige von Wehrmacht oder Verwaltung waren sie durch ihren Eid verpflichtet, für die staatliche Ordnung einzutreten. Als Menschen, die mit offenen Augen das alltägliche Unrecht und den Weg in den Untergang wahrnahmen, sahen sie sich jedoch zum Aufstand verpflichtet. Wie Graf von Stauffenberg befürchtet hat, tat sich die Bundesrepublik der Nachkriegszeit sehr schwer, die mutigen Taten des deutschen Widerstands anzuerkennen und als Vermächtnis zu sehen. Erst 1968 wurde der Artikel 20 Satz 4 in das Grundgesetz aufgenommen: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung (nämlich die des Grundgesetzes) zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Wir in der Friedensstadt Osnabrück werden uns weiterhin mit einer vielfältigen Erinnerungs- und Friedenskultur für das Vermächtnis des Widerstands engagieren. Wir müssen gemeinsam allen totalitären Tendenzen im eigenen Interesse und in dem unserer Kinder mit Nachdruck entgegentreten – für Wahrheit, Freiheit, Recht und Ehre!"



www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2018: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen