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18.02.2016

„Freie Menschen in einem freien Land“ - Informationen zur Flüchtlingsunterbringung am Limberg

In einem Bürgerforum im Stadtteil Dodesheide haben Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Mitarbeiter der Verwaltung am Mittwoch, 17. Februar, etwa 120 Teilnehmer darüber informiert, wie und wo in den kommenden Wochen Flüchtlinge auf dem ehemaligen Kasernengelände am Limberg untergebracht werden sollen.

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(Hehs KZ7B9522) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert beim Bürgerforum Dodesheide, 17. Februar 2016; Foto: Swaantje Hehmann

Leerstehende Mannschaftsbaracken, die früher von den britischen Streitkräften genutzt worden sind, werden zurzeit hergerichtet: Schimmel wird entfernt und Heizungen installiert. Die Unterkünfte sind einfach aber akzeptabel. Die erwarteten Flüchtlinge werden sich selbst versorgen, einkaufen und kochen, waschen und saubermachen. „Wir wollen auch in Zukunft möglichst keine Turnhallen für die Unterbringung von Flüchtlingen nutzen“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Dirk König, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Immobilien und Gebäudemanagement, zeigte Pläne vom gesamten Gelände, erläuterte die Nutzung der verschiedenen Gebäude und zeigte Fotos von den Räumen, in die demnächst Flüchtlinge einziehen werden.

Wann und wie viele kommen werden, ist zurzeit allerdings noch nicht bekannt. Maximal 400 Personen können auf dem ehemaligen Kasernengelände untergebracht werden, aber nicht auf einmal, sondern nach und nach: Ein Gebäude, das Haus 41, wird voraussichtlich im März oder April belegt werden, die anderen ab Mai oder Juni. „Wir hoffen, dass wir die maximale Belegungszahl nicht erreichen werden“, sagte Udo Kunze, Leiter des Fachbereichs Integration, Soziales und Bürgerengagement. Fahrräder werden zur Verfügung gestellt, damit sich die eintreffenden Menschen möglichst unabhängig bewegen können. Die anerkannten Flüchtlinge können sich frei bewegen und haben keine Residenzpflicht: „Freie Menschen in einem freien Land“, erklärte Kunze.

Zurzeit nimmt die Stadt wöchentlich etwa 35 Flüchtlinge auf. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan und Irak. Woher die Menschen kommen, die am Limberg untergebracht werden sollen, konnte keiner sagen: Darüber gibt es zurzeit noch keine Informationen. Mitarbeiter des Sozialdienstes, Rettungssanitäter und Hausmeister kümmern sich um die Belange der Flüchtlinge. Die Hilfsbereitschaft sei groß, erklärte Uli Freisel, Leiter der städtischen Freiwilligen-Agentur. „Jeder, der helfen möchte, kann sich an die Freiwilligen-Agentur wenden“, forderte er die Anwesenden auf.



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