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09.07.2019

Erste zentrale Promotionsfeier in Schloss und Rathaus - Universität Osnabrück ehrt den wissenschaftlichen Nachwuchs

Ein erhebender Moment: 46 Doktorinnen und Doktoren zogen am Freitagvormittag (5. Juli) mit ihren Verwandten, Freunden und Bekannten aus der festlich geschmückten Schlossaula zum Rathaus, um den Abschluss ihrer erfolgreich beendeten Promotion an beiden Orten zu feiern. Es war die erste zentrale Promotionsfeier, die die Universität zusammen mit der Stadt Osnabrück ausrichtete.

2019 07 05 Promovenden Uwe Lewandowski Kopie.

„Eine erfolgreich absolvierte Promotion zeugt von einer herausragenden wissenschaftlichen Forschungsarbeit. Zugleich ist sie besonderer Ausdruck für Disziplin, Durchhaltevermögen und letztlich auch für gelungenes Projekt- und Zeitmanagement. Sie haben vor kurzem diese besondere akademische Leistung vollbracht, wozu wir von Herzen gratulieren“, hob Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke in seinem Grußwort hervor.

Im anschließenden Festvortrag streifte Alumnus Dr. Dirk Niemöller (Business Manager bei Salt and Pepper Software) humorvoll die Höhen und Tiefen seiner Forschungsarbeit, den Teamgeist und schließlich den Weg ins Management eines Produkt- und Dienstleistungsteams. Sein Appell: „Setzt eure Fähigkeiten für die Gesellschaft ein, geht raus, traut euch, nehmt die Zukunft in die Hand und gestaltet die Welt mit euren Ideen.“

Dann wurden die Doktorinnen und Doktoren, die seit Januar 2018 ihre Promotion abgeschlossen haben, auf die Bühne gebeten. Als Zeichen besonderer Verbundenheit übereichte ihnen der Universitätspräsident gemeinsam mit Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel einen für diesen Anlass entworfenen akademischen Schal der Universität in roter Seide auf schwarzer Baumwolle.

Die Studierenden des Fachgebietes Textiles Gestalten hatten ihn nach intensiver Recherche akademischer Traditionen mit den Symbolen der Universität und Stadt Osnabrück entworfen und zur Produktion gebracht (http://tinyurl.com/uos-schal). „Wie ihre wissenschaftliche Arbeit ist dieser Schal ein echtes Meisterwerk. Tragen Sie diesen  – Ihren – feierlichen Moment lange in Erinnerung und bleiben Sie der Universität Osnabrück gewogen“, sagte Vizepräsidentin Prof. Menzel im Namen des gesamten Präsidiums.

Zwei der besten Promotionsarbeiten wurden sodann mit dem Inpijn-Bakker-Grunwald Preis ausgezeichnet (Preisgeld jeweils 1.500 Euro). Dr. Benedikt Ehinger forschte in der Kognitionswissenschaft zum Thema „Entscheidungen, Vorhersagen und Lernen im visuellen Sinn“ und Dr. Robert Notbohm promovierte in den Rechtswissenschaften zum Thema „Wirkungen und Grenzen von Institutionen exekutiver Folgenabschätzungskontrolle – Nationaler Normenkontrollrat und Ausschuss für Regulierungskontrolle im Vergleich“.

Den Preis der Universitätsgesellschaft Osnabrück für exzellente Nachwuchsforschung (Preisgeld 3.000 Euro) erhielt Dr. Frank Wolff für seine Habilitationsschrift „Die Mauergesellschaft: Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989“.

Anschließend zogen die Nachwuchswissenschaftler mit ihren rot-schwarzen Schals durch die Innenstadt zum Empfang des Oberbürgermeisters Wolfgang Griesert in den  Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses. Mit diesem Festzug wurde die Verbundenheit der Universität mit der Stadt Osnabrück zum Ausdruck gebracht. "Die Universität sieht sich als fester Bestandteil eines lebendigen Osnabrücks“, so Promovierendenvertreter Dr. Alexander Büssing. „Dies gilt insbesondere auch für die jungen Forschenden.“

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert appellierte an die Doktorinnen und Doktoren der Stadt Osnabrück treu zu bleiben: „Wir brauchen junge Leute mit all ihrer Kreativität und all ihrem Elan. Wir brauchen neue Ideen in den Unternehmen und Institutionen. Wir brauchen Start-Ups und wissenschaftlich-technisches Potenzial! Wir brauchen junge Familien!“ Der Oberbürgermeister kann dabei zuversichtlich sein, die Chancen, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Stadt erhalten bleiben, stehen gut und sind belegbar: „Mit ein wenig Stolz darf ich sagen, dass eine Befragung unter Studierenden ergeben hat, dass 50 Prozent nach ihrem Studium gerne in Osnabrück bleiben würden.“


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