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25.09.2018

Deutscher und russischer Außenminister zeichnen Städtebotschafteraustausch mit Twer und Osnabrück aus

Seit 1991 tauschen Osnabrück und Twer Städtebotschafter aus – nun wurde dieses deutschlandweit einmalige Projekt im Auswärtigen Amt mit einem Preis ausgezeichnet. Die Urkunden überreichten Heiko Maas, Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, und sein Amtskollege Sergej Lawrow, Außenminister der Russischen Föderation.

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Zum Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften haben das Auswärtige Amt und das Deutsch-Russische Forum deutsche und russische Städte und Initiativen aufgefordert, sich für ihre herausragende Partnerschaftsarbeit zu bewerben. Von rund 260 eingegangenen Bewerbungen ist der Städtebotschafteraustausch zwischen Osnabrück und Twer eine von 30 Bewerbungen, die in Berlin ausgezeichnet wurden.

Jens Koopmann,  Leiter des Städtepartnerschaftsbüros Osnabrück und Liubov Ogienko, Stellvertreterin des Leiters der Stadtverwaltung Twer, nahmen die Auszeichnungen in Berlin aus den Händen der beiden Außenminister entgegen. Heiko Maas und Sergej Lawrow lobten die guten Beziehungen auf der kommunalen und regionalen Ebene und sprachen sich für deren Erweiterung aus.

Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die ein Alleinstellungsmerkmal der Friedensstadt Osnabrück würdigt. Osnabrück und Twer pflegen seit vielen Jahren eine lebendige Städtepartnerschaft. Einen besonderen Stellenwert, um die Beziehungen nachhaltig zu gestalten, nimmt dabei der deutschlandweit immer noch einmalige Austausch von Städtebotschafterinnen und Städtebotschaftern ein.“

Unter dem Motto „Freundschaft kennt keine Grenzen“ werden elf Städtepartnerschaften und -freundschaften in der Friedensstadt Osnabrück gelebt. Mit fünf Partnerstädten tauscht Osnabrück Botschafter aus. Junge Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren leben und arbeiten zum Beispiel für ein Jahr in Osnabrück und umgekehrt in Twer. „Gerade junge Menschen, die als Städtebotschafter eine offizielle Funktion wahrnehmen, können durch ihre Ideen und ihre Kreativität wichtige Impulse  für die Partnerschaft geben“, betont Jens Koopmann.  „Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, den direkten Austausch zwischen den Menschen aus Russland und Deutschland zu verstärken.“

Hintergrund:  Deutsch-Russisches Themenjahr 2017/18

Die zwischen den Außenministerien vereinbarten „Deutsch-Russischen Themenjahre“ entwickeln sich nach den bisherigen Schwerpunkten wie Sprache, Literatur oder Jugendaustausch auf gutem Niveau. Mit diesem Format ist es auch in Zeiten politischer Differenzen möglich, partnerschaftliches Engagement zwischen beiden Seiten zu gestalten. Das aktuelle „Deutsch-Russische Jahr der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/18“ in Krasnodar (2017) haben beide Außenminister anlässlich einer turnusmäßigen Städtepartnerkonferenz (die nächste findet 2019 in Düren statt) eröffnet und unter ihre Schirmherrschaft gestellt. Dadurch sollen kommunale und regionale Partnerschaften stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt und weiteres Zusammenwachsen zwischen Deutschen und Russen begünstigt werden.

Zurzeit bestehen 104 Städtepartnerschaften, 24 Regionalpartnerschaften und 24 nicht vertragsgebundene Beziehungen. Dabei pflegen einige Bundesländer auch mehrere Partnerschaften und Beziehungen.

 


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