Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Nachrichten

05.07.2021

Bürgermeister für den Frieden hissen am 8. Juli Flaggen für eine Welt ohne Atomwaffen

Die Flagge des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“ wird am 8. Juli auf dem Markt neben dem Rathaus gehisst. Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gehört dem Bündnis an. Die Flagge symbolisiert den Einsatz dieses Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gehört dem weltweiten Bündnis „Mayors for Peace“ an. Am 8. Juli wird die Flagge gehisst, sie symbolisiert den Einsatz dieses Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. © Stadt Osnabrück, Simon Vonstein Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gehört dem weltweiten Bündnis „Mayors for Peace“ an. Am 8. Juli wird die Flagge gehisst, sie symbolisiert den Einsatz dieses Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. © Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Dieses Jahr begehen die deutschen Mayors for Peace am Flaggentag ein Doppeljubiläum: Vor 25 Jahren, am 8. Juli 1996, veröffentlichte der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein bemerkenswertes Rechtsgutachten. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Damit steht das Gutachten des Internationalen Gerichtshofes gleichsam am Anfang eines „Nach-Nuklearen“ Zeitalters.

Um an dieses wegweisende Gutachten zu erinnern, führte die Landeshauptstadt Hannover als Vizepräsidentin der Mayors for Peace vor genau zehn Jahren den sogenannten Flaggentag in Deutschland ein. Mittlerweile beteiligen sich deutschlandweit immer mehr Städte an der Aktion, rund 400 Stadtoberhäupter zeigen am 8. Juli Flagge gegen Atomwaffen. Zahlreiche Friedensinitiativen begleiten diesen Tag mit vielfältigen Aktionen. Gegründet wurde das Bündnis 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima, der Stadt, die am 6. August 1945 Opfer des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe mit verheerenden Folgen wurde.

In diesem Jahr steht der im Januar in Kraft getretene Atomwaffenverbotsvertrag im Fokus. „Wir wollen ein sichtbares Zeichen gegen nukleare Massenvernichtungswaffen setzen“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Noch immer verfügen die Atommächte über schätzungsweise 13.000 Atomwaffen. Nuklearwaffenarsenale werden modernisiert, mehr Waffen als bisher werden einsatzbereit gehalten.

Mit dem Hissen der Flagge „Mayors for Peace“ vor ihren Rathäusern am internationalen Flaggentag, dem 8. Juli, setzen sich deshalb weltweit Bürgermeister für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein „Als Oberbürgermeister der Friedensstadt Osnabrück appelliere ich deshalb gemeinsam mit den anderen deutschen ‚Bürgermeistern für den Frieden‘ an die Bundesregierung, sich für Abrüstung und ein Umdenken einzusetzen und damit langfristig dem Ziel der ‚Mayors for Peace‘ näher zu kommen, eine Welt ohne Atomwaffen zu schaffen.“

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2021: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen