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21.05.2019

Botschafterin Costa Ricas ist begeistert von Osnabrück

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat Lydia Peralta Cordero, die Botschafterin Costa Ricas in Deutschland, im Rathaus empfangen. Im Frie-denssaal trug sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein und fügte ihrem Namen die Erkenntnis hinzu, dass Osnabrück „eine wunderschöne Stadt“ ist.

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(202559 P) „Osnabrück ist eine wunderschöne Stadt“. Das sagte Lydia Peralta Cordero, die Botschafterin Costa Ricas, nicht nur, sie schrieb es im Beisein von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert auch neben ihren Namen ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hatte zuvor in seiner Rede festgestellt, dass es zwischen Osnabrück und dem zentralamerikanischen Land einige Gemeinsamkeiten gibt. Während Osnabrück bereits seit dem Westfälischen Frieden von 1648 den Beinamen Friedensstadt mit Leben füllt, steht Costa Rica für das friedliche Zusammenleben mit seinen Nachbarn. „Mit Bewunderung nehme ich wahr, dass Sie das Militär zugunsten von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft haben“, so Griesert. Eine weitere Parallele sieht das Stadtoberhaupt in den Menschen, die in Costa Rica nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Gallup zu den glücklichsten auf der Welt zählen. „Auch wir hier empfinden uns als freundlich und lebensfroh – wenn auch mit nördlicher, nicht ganz so temperamentvoller Prägung.“

Die Botschafterin, die das erste Mal in Osnabrück war, bedankte sich und stellte die Vorzüge ihres Landes heraus. „Costa Rica ist ein kleines Land. Wir nehmen lediglich 0,3 Prozent der Erdoberfläche ein, besitzen aber fünf Prozent der Biodiversität“, so Peralta Cordero. Wie Deutschland feiert auch Costa Rica in diesem Jahr 70 Jahre Verfassung. Zudem gehe es den Menschen in Costa Rica, die zu zwei Prozent deutscher Abstammung sind, gut. „Wir haben ein strenges Arbeitsrecht“, erklärt die Botschafterin. „Das bemerken Sie daran, dass unsere Bananen etwas teurer sind. Dafür bekommen die Arbeiter aber auch eine gerechte Bezahlung.“ Peralta Cordero lobte das Costa-Rica-Zentrum der Universität Osnabrück als „wichtiges Element für die interdisziplinäre Entwicklung und den Forschungstransfer zwischen Costa Rica und Deutschland“.


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