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17.09.2020

Europäische Bildungsminister zu Gast in der Friedensstadt

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hatte in die Friedensstadt eingeladen und ihre Amtskollegen aus den EU-Mitgliedsstaaten waren gekommen, um in der OsnabrückHalle während einer informellen Tagung über Bildung und Ausbildung zu diskutieren. Anlass für diese Konferenz in Osnabrück gab die deutsche EU-Ratspräsidentschaft.

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(BildungEU 0200) Familienfoto vor dem Rathaus des Westfälischen Friedens: Die Delegierten des EU-Bildungsministertreffens stehen gemeinsam mit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert auf dem Markt in Osnabrück. Foto: Stadt Osnabrück
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(BildungEU 0126) Trugen sich in das Goldene Buch der Stadt ein: (v. li.) Die slowenische Bildungsministerin Simona Kustec, Staatssekretär Joao Costa aus Portugal und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Rechts im Bild: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert: Foto: Stadt Osnabrück

In Corona-Zeiten fand diese Tagung unter strengen hygienischen Auflagen statt, die mit einer aufwendigen Vorbereitung für die Stadt, aber auch für die 65 Delegierten verbunden war. Aus diesem Grunde fand der Empfang auch nicht wie üblich im Friedenssaal des historischen Rathauses statt, sondern im frisch sanierten Ratssitzungssaal: Hier konnten die erforderlichen Abstandsregeln eingehalten werden. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßte die Gäste im Rathaus, „im Herzen der Friedensstadt“, wie er sagte, das wegen seiner Bedeutung für Europa offiziell zum europäischen Kulturerbe gehöre. Osnabrück könne neben Münster als eine der Geburtsstätten des modernen Europas bezeichnet werden: „In unseren Städten wurde der Westfälische Frieden ausgehandelt und verkündet, der Frieden, mit dem der Dreißigjährige Krieg beendet wurde – jener Krieg, in dessen verheerenden Sog sich ganz Europa stürzte, um erst 1648 zur Besinnung zu kommen, um Maßstäbe für eine friedlichere Zukunft zu setzen.“

In seiner Rede machte er auf die zahlreichen Bezüge zwischen der Friedensstadt und Europa aufmerksam und stellte besonders den Austausch von Städtebotschaftern vor: „Als einzige Stadt in Deutschland schicken wir jedes Jahr für 12 Monate sogenannte Städtebotschafter in einige unserer Partnerstädte. Ebenso lange halten sich Städtebotschafter aus unseren Partnerstädten Angers, Haarlem, Canakkale, Twer und Derby bei uns auf. Hier, bei uns in Osnabrück wächst auf diese Weise Europa weiter zusammen – durch die Menschen, mit den Menschen. Die Städtebotschafter zeigen uns ganz konkret, was Europa sein kann: jung, dynamisch, kraftvoll, ehrgeizig und human. Was uns die Nachrichtensendungen vergessen lassen: Europa kann auch schön sein!“ Neben dem Felix-Nussbaum-Haus erwähnte er auch den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis: „Der Erich-Maria-Remarque Friedenspreis öffnet uns immer wieder die Augen dafür, dass unsere freiheitlichen Rechte in Europa keine Selbstverständlichkeit sind, sondern erstritten, erlitten und erkämpft worden sind und als hohes Gut beschützt und verteidigt werden müssen – heute vielleicht sogar schon wieder mehr als gestern.“

Nach seiner Begrüßung stellten sich die Delegierten vor dem Rathaus schon zum sogenannten Familienfoto auf, während sich die deutsche Bildungsministerin Anja Karliczek, die slowenische Bildungsministerin Simona Kustec und der portugiesische Staatssekretär Joao Costa im Friedenssaal noch in das Goldene Buch der Stadt eintrugen.


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