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27.09.2016

Als erster Ausländer erhielt Christian Heinecke den staatlichen Kulturpreis der Wolgograder Gebietes

Bereits am 24. Dezember des vergangenen Jahres wurde Christian Heinecke, Mitglied des Osnabrücker Sinfonieorchesters, als erster Ausländer mit dem staatlichen Kulturpreis des Wolgograder Gebietes geehrt. In der Begründung heißt es: „Christian Heinecke hatte die Idee gehabt, deutsche Musiker zum 70. Jahrestag des Endes der Schlacht um Stalingrad und zum 70. Jahrestag des Kriegsendes gemeinsam mit russischen Musikern in Wolgograd auftreten zu lassen.“

2016 09 26 Heinecke Kulturpreis Foto Pentermann.
(2016 09 26 Heinecke Kulturpreis Foto Pentermann) Christian Heinecke, im Hintergrund Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: Hermann Pentermann

Weiter heißt es in der Begründung: „Seine Initiative war von solcher Energie getragen, dass er alle Beteiligten begeistert und angesteckt hat. In der Nachkriegszeit war bis zu diesem Zeitpunkt noch kein deutsches Orchester zu Gast in Wolgograd. Das war das Verdienst von Christian Heinecke und das konnte nicht lange unbemerkt bleiben.“
 
Am 25. Dezember, dem Tag der Preisverleihung, konnte Heinecke seiner Familie nicht zumuten, nach Wolgograd zu reisen, um den Preis persönlich entgegenzunehmen. Die Auszeichnung sollte aber auch nicht per Post auf die Reise geschickt werden. So nahm eine Wolgograderin den Preis nach Berlin mit, wo ein Freund Heineckes diesen entgegennahm. Im Sommer kam der Preis dann zu Heinecke nach Osnabrück. „Für mich war diese Auszeichnung eine Überraschung, weil ich gar nicht wusste, dass es diesen Preis überhaupt gibt“, berichtete er Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der sich darüber freute, dass die Wirkung ehrenamtlichen Engagements über die Grenzen der Stadt hinaus reichen könne. Die Initiative Heineckes habe Kontakte zwischen den Bürgergesellschaften ermöglicht, was heute besonders wichtig sei.
 
Intendant Dr. Ralf Waldschmidt gratulierte Heinecke zu der Auszeichnung und dankte dem Orchester dafür, dass es „mitgespielt“ habe. Generalmusikdirektor Andreas Hotz ergänzte, dass diese Auszeichnung außergewöhnlich insbesondere für einen Deutschen sei. Mit den Konzerten in Wolgograd war das Osnabrücker Orchester „ein Botschafter der Friedenskultur.“



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