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13.05.2016

„200 Jahre gelebte Partnerschaften und Freundschaften“

Die Friedensstadt Osnabrück blickt in diesem Jahr auf insgesamt „200 Jahre gelebte Partnerschaften und Freundschaften“ zurück. Ein Festakt im Friedenssaal des historischen Rathauses und eine zuvor vereinbarte Erklärung am Freitag, 13. Mai, bekräftigten die tiefen freundschaftlichen Bande zwischen Osnabrück und seinen Partnerstädten.

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( PEN3692) Gemeinsame Erklärung der Partnerstädte und Festakt „200 Jahre gelebte Partnerschaften und Freundschaften“, Foto: Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Gerhard Meyering
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(2016 05 13 Erkla rung Partnersta dte) Gemeinsame Erklärung der Partnerstädte und Festakt „200 Jahre gelebte Partnerschaften und Freundschaften“, Foto: Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Gerhard Meyering

„Wir mit unserer gegenseitigen Zuneigung und mit unserem Austausch von Ideen und Zukunftsplänen können und müssen der Entfremdung entgegentreten. Wenn die Politik in Europa und auf der Welt immer weniger eine gemeinsame Sprache zu  finden scheint, so wissen wir es besser: Wir verstehen uns, wir feiern gemeinsam und wir besuchen uns gegenseitig und vor allem: Wir halten zusammen! Lassen Sie uns gemeinsam für eine friedliche Welt eintreten, in der sich unsere Kinder  genauso wie wir über das Leben in seiner kulturellen und nationalen Vielfalt freuen können! Wir haben all dies gerade in einer gemeinsamen Erklärung aller anwesenden Delegationen deutlich zum Ausdruck gebracht: Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften auf diesem Erdball sind ein friedenssicherndes Instrument!“, so Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zu seinen Gästen.

Die Friedensstadt Osnabrück feiert 55 Jahre Partnerschaft mit Haarlem, 45 Jahre Freundschaft mit Gmünd, 40 Jahre Partnerschaft mit Derby, 25 Jahre Partnerschaft mit Twer, 25 Jahre Freundschaft mit Evansville und zehn Jahre Freundschaft mit Hefei.

Durch die aktiv gelebten partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen leistet Osnabrück einen Beitrag, damit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft sich begegnen, miteinander neue Kontakte aufbauen und gemeinsam Vorurteile abbauen. Für die Friedensstadt Osnabrück sind die aktiv gelebten Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften sowie der Städtebotschafteraustausch ein wesentlicher Bestandteil des friedenspolitischen Engagements.

Gemeinsame Erklärung

Nur eine Stunde zuvor hat Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert mit einer Erklärung, die gemeinsam von allen Delegationsleitern aus den Partner- und Freundschaftsstädten im Foyer des Osnabrücker Rathauses unterzeichnet worden ist, ein Zeichen dafür gesetzt, dass die Städtepartnerschaften weiter ausgebaut und auch in Zukunft aktiv gestaltet werden sollen.

„Meine Damen und Herren, in der letzten Zeit haben wir an vielen Orten auf der Erde aber auch genau das Gegenteil friedlicher Beziehungen erleben müssen. Terror und Krieg, Hass und Gewalt, Angst und Misstrauen haben Vertrauen und Toleranz, Frieden und Freiheit verdrängt. Auch deshalb wollen wir heute mit allen Delegationsleitern eine Vereinbarung unterzeichnen. Eine Vereinbarung, mit der wir gemeinsam den Wert unserer Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften als friedenssicherndes Instrument deutlich machen wollen“, erläuterte der Oberbürgermeister die Erklärung.

Der Text lautet wie folgt:

„‚Freundschaft kennt keine Grenzen‘ - dafür stehen unsere partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen, die wir gemeinsam seit Jahrzehnten aktiv leben und gestalten. Mit unseren Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften wollen wir auch in Zukunft Brücken bauen, um Verständnis und Miteinander zwischen den Völkern zu fördern, Vertrauen zu vertiefen und Toleranz zu stärken.

Wir wollen weiterhin Menschen über nationale Grenzen hinweg zusammenbringen und für Weltoffenheit, gegenseitigen Respekt und den Schutz zivilgesellschaftlicher Werte werben. Wir wollen uns noch stärker für eine Akzeptanz der Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen einsetzen, indem wir den kulturellen Austausch fördern und damit Vorurteile abbauen. Wir wollen das Miteinander zwischen jungen Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller, religiöser oder weltanschaulicher Prägung fördern und intensivieren.

Wir wollen mit der Pflege und Weiterentwicklung unserer Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften auch dazu beitragen, dass wir im gemeinsamen Dialog neue Perspektiven für die Zukunft der Bürgerinnen und Bürger und unserer Städte entwickeln und uns auch neuen Herausforderungen erfolgreich stellen.

Angesichts der vielen andauernden Konflikte auf der Erde und auch der wachsenden Spannungen in Europa ist es eine schwierige aber umso lohnendere Aufgabe, konsequent den Weg des respektvollen Umgangs und der Verständigung zu suchen. Wir wollen daher heute ein Zeichen von Einheit und Zusammenhalt setzen.

Wir sind uns der Bedeutung und Vorbildfunktion der Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften zwischen unseren Städten als friedenssicherndes Instrument zur Völkerverständigung sicher.

Die gelebten, vielfältigen Beziehungen zwischen den Menschen unserer Städte sind die Basis für eine friedliche Zukunft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir werden gemeinsam diesen Weg weiter gehen!“


Mit Blick auf den gemeinsamen Dialog zwischen den Völkern haben die Städtepartnerschaften als friedenssicherndes Instrument eine wichtige Bedeutung und Vorbildfunktion für Vertrauen und Toleranz.

Link zur Bildergalerie

Zum Herunterladen:

Rede zur Erklärung

Rede zum Festakt



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