Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema „In: Komm“- Interkultur in der Kommunalpolitik

Projekt „In: Komm“- Interkultur in der Kommunalpolitik startet

SO438 Inkomm Rollup web
„In: Komm“- Interkultur in der Kommunalpolitik

Das interkulturelle Projekt „In: Komm“ lädt junge Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte ein, sich aktiv mit dem Thema Zuwanderung und Lokalpolitik auseinanderzusetzen. Rund 150 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben nehmen an dem Projekt, das am Montag, 15. August, startet, teil.

Das Ziel des Projektes ist es, junge Menschen für Demokratie fit zu machen und ihnen Wege des Engagements und der positiven Selbstbestimmung zu zeigen. Dies ist die beste Prävention vor Radikalisierung. „Gerade in diesen Zeiten müssen die demokratischen Werte des Grundgesetzes hochgehalten werden. Toleranz für sich einzufordern heißt auch, Respekt gegenüber Andersdenkenden zu zeigen. Wir danken sehr der BBS am Pottgraben, insbesondere dem Team Politik für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit“, betont die Integrationsbeauftragte der Stadt Osnabrück, Seda Rass-Turgut. Sie und ihr Büro haben das Demokratie-Projekt entwickelt.
 
Ab Montag, 15. August, geht es dann für die Schülerinnen und Schüler los: Wie setzt sich der Rat zusammen? Wie werden Themen der Migration behandelt? Wie kann ich mich beteiligen? In Workshops, einem interkulturellen Training und mit Interviews auf der Straße begeben sich die Teilnehmenden auf die Suche nach Meinungen, Stimmungen und Trends unter der Osnabrücker Bevölkerung im Vorfeld der am 11. September stattfindenden Kommunalwahl. Interessant sind insbesondere die Stimmen derjenigen, die als Nicht-EU-Bürger kein kommunales Wahlrecht haben. Die Ergebnisse werden in einem Kurzfilm zusammengefasst.
 
Das Projekt wird vom Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert.

„Meine Stadt, meine Verantwortung – Wie geht eigentlich Politik vor meiner Haustür?“

2016 08 16 Inkomm sb 01
Klasse FOW16K1 mit Alexander Illenseer (Trainer), Ralf Sabelhaus (Fachdienst Integration, Projektleitung In:Komm), Uwe Stegenwallner (Politiklehrer), Marion Fründ (Politiklehrerin), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Ralf Korswird (Schulleiter) und Seda Rass-Turgut (Integrationsbeauftragte der Stadt Osnabrück)
338
Klasse FOW16E1 mit Uwe Stegenwallner (Politiklehrer) und Alexander Illenseer (Trainer)
Image001
Klasse FOW15C
Image002
Klasse FOW15A2 mit Jutta Speckemeier (Politiklehrerin)
Image003
Klasse FOW15B2 mit André Piechatzek (Politiklehrer)
Image004
Klasse FOG15C2 mit André Piechatzek (Politiklehrer)

Die ersten Schulungen im Rahmen des Projektes „IN:KOMM – Interkultur in der Kommunalpolitik“ fanden vom 15. bis zum 24. August 2016 statt. Insgesamt sieben Klassen der Fachoberschule Wirtschaft und Fachoberschule Gesundheit der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben beschäftigten sich mit dem Thema „Meine Stadt, meine Verantwortung - Wie geht eigentlich Politik vor meiner Haustür?“ - Und welcher Ort eignet sich dazu besser als das Osnabrücker Rathaus? – Hier, wo Lokalpolitik jeden Tag gelebt wird, wurden die jungen Menschen erst in den Friedensaal geführt, der zur Erinnerung an die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden von 1648 seinen Namen trägt. In der Schatzkammer und bei der Ausstellung über Städtepartnerschaften verschafften sich die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Geschichte und Gegenwart der Stadt Osnabrück.
Angekommen im Ratssitzungsaal erfuhren die Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer mehr zum Thema Kommunalpolitik, Demokratie und Bürgerbeteiligung. Was muss oder was darf eine Stadt tun? Wie setzt sich der Rat zusammen? Mit welchen Themen beschäftigen sich die Ratsmitglieder? Wie kann ich mich an der kommunalen Politik beteiligen? Für diese und viele andere Fragen zum Kommunalverfassungsrecht standen die erfahrenen Trainerinnen und Trainer Rede und Antwort: Anke Bramlage, Alexander Illenseer und Heiko Schulze nannten zahlreiche Beispiele aus der Praxis und vermittelten Kenntnis über Politik vor Ort interessant und verständlich.

Passend zur Kommunalwahl wurden die Schülerinnen und Schüler über den Wahlablauf und die Bedeutung von Wahlen informiert. „Jede Stimme zählt, aber was heißt das eigentlich?“, fragte ein wenig skeptisch eine Schülerin. Anhand von einem Muster-Stimmzettel wurde das Verfahren erklärt und anschließend wussten alle in der Klasse wie viele „Kreuze“ am 11. September 2016 abgegeben werden können. Verdeutlicht wurde, dass Demokratie nur lebendig werden kann, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu bereit sind, sich in gesellschaftliche Debatten einzumischen und Mitverantwortung zu übernehmen.

Das Projekt „In:Komm: Deine Meinung, deine Demokratie, dein Osnabrück“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Fachdienst Integration der Stadt Osnabrück (50-5) umgesetzt, Ansprechpartnerin ist Beata Becker, Telefon 0541 323 4445. 

„In:Komm“ lädt Jugendliche ein, sich mit Lokalpolitik zu beschäftigen

2016 08 16 Inkomm sb
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Dritter von rechts) mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Projektes „In:Komm – Interkultur in der Kommunalpolitik“ im Friedenssaal des Rathauses. Foto: Stadt Osnabrück / Silke Brickwedde

Das Motto lautet „Deine Meinung. Deine Demokratie. Dein Osnabrück.“

„Wie setzt sich der Rat zusammen? Wie werden Themen der Migration behandelt? Wie kann ich mich beteiligen?“ Das Projekt „In: Komm – Interkultur in der Kommunalpolitik“ lädt junge Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte ein, sich mit dem Thema Zuwanderung und Lokalpolitik auseinanderzusetzen. Rund 150 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben nehmen daran teil. Das Projekt steht unter dem Motto: „Deine Meinung. Deine Demokratie. Dein Osnabrück.“

Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert erläutert einer Schülergruppe der BBS Pottgraben im Friedenssaal des Rathauses, warum Lokalpolitik so wichtig ist: „Auch wenn einige Vorgaben aus Berlin oder Europa kommen - vieles wird vor Ort entschieden und umgesetzt.“ Mit Blick auf die Wahl am 11. September, bei der der Stadtrat neu zusammengesetzt wird, sagt er: „Kommunalpolitik ist das, wo die Bürger am nächsten an der Politik dran sind und sich beteiligen können.“
 
Die jungen Männer und Frauen sind unter anderem auf der Straße unterwegs und sprechen mit Bürgerinnen und Bürgern vor der Kommunalwahl über Stimmungen, Meinungen und Trends. Was dabei herauskommt, fasst ein Kurzfilm zusammen. Besonders spannend ist das, was die Menschen sagen, die als Nicht-EU-Bürger kein kommunales Wahlrecht haben.
 
Das Ziel des Projektes ist es, junge Menschen für Demokratie fit zu ma-chen und ihnen zu zeigen, wie sie sich engagieren können. Dazu gehört auch der Dialog mit denen, die kritikwürdige Positionen verbreiten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert.
 
Weitere Informationen stehen im Internet unter www.osnabrueck.de/integration zur Verfügung.

„Wir müssen dabei sein“: Schüler diskutierten mit Pistorius und Griesert über politisches Engagement

2017 03 16 In Komm Pistorius Griesert lichtbildmanufaktur
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Innenminister Boris Pistorius sowie die Schülerinnen und Schüler der BBS Pottgraben und weitere Teilnehmende tauschten sich über Demokratie, Teilhabe und Politikverständnis aus. Foto: die lichtbildmanufaktur

Unter dem Motto „Wir müssen dabei sein“ diskutierten Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben am Donnerstag, 15. März, im Ratssitzungssaal mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, wie junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sich politisch engagieren können.

Knapp 100 Teilnehmende hörten – dank der kurzweiligen Moderation des NDR-Journalisten Vassili Gollod – gebannt der Diskussion zu, wie Zugewanderte besser in kommunalpolitischen Zusammenhängen beteiligt werden können. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert betonte in seiner  Rede: „In Osnabrück leben 50.000 Menschen, die aus dem Ausland zugezogen oder Mitglied einer Familie mit Migrationsbiografie sind. Das ist fast ein Drittel der städtischen Gesamtbevölkerung und wir können froh über ihre Anwesenheit sein, denn sonst würden in rund sieben von 23 Stadtteilen Osnabrücks die Lichter ausgehen.“
 
Auf der Abschlussveranstaltung des dreijährigen Projekts „In:Komm“ brachte eine Teilnehmerin es auf den Punkt: „Interkulturelle Kompetenz und Demokratiekompetenz sollten Pflichtfach in der Schule sein. Bei vielen von uns wurde im Kopf ein Schalter umgelegt.“

Linktipp: Weitere Fotos

Zum Herunterladen


www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2017: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen