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Fairtrade Town

Fairness steht in Deutschland trotz Wirtschafts- und Finanzkrise weiter hoch im Kurs. Verbraucher greifen immer häufiger beim Einkauf zu fair gehandelten Produkten. Schokolade, Blumen, Obst, Tee oder Kaffee aus fairer Erzeugung finden sich deshalb zunehmend auch in den Regalen von Supermärkten und Discountern.

Am 7. Dezember 2010 wurde die Stadt Osnabrück in der Marienkirche als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Seit Ende des Jahres 2009 hatte sie sich auf die Teilnahme an der Kampagne "Fairtrade-Towns" vorbereitet. Die Verleihung stellt eine Anerkennung der bisherigen Arbeit dar und ist Auftakt für die Bürgerinnen und Bürger der Friedensstadt Osnabrück, ihr Engagement im Bereich des Fairen Handels weiter zu verstärken.

Die Kampagne Fairtrade-Towns wird von TransFair getragen und bringt unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Fairtrade-Town zu werden, bedeutet, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen.

Um Fairtrade-Town zu werden, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. So muss zum einen eine Steuerungsgruppe mit Vertretern aus verschiedenen Zielgruppen gebildet werden und zum anderen eine bestimmte Anzahl von Geschäften und Gastronomiebetrieben fair gehandelte Produkte verkaufen.

Als Fairtrade-Town setzt Osnabrück ein wichtiges Zeichen für den Fairen Handel. Jede Konsumentin und jeder Konsument hat beim Einkauf die Wahl, verstärkt fair gehandelte Produkte zu kaufen und somit unsere Welt ein Stück weit gerechter zu machen.


www.osnabrueck.de

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