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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Handlungskonzept Straßennetz

Einführung in das Handlungskonzept Straßennetz

Im Handlungskonzept Straßennetz finden sich Vorschläge zu infrastrukturellen Maßnahmen, sowohl was den Neubau, den Umbau als auch die Sperrung von Straßen betrifft. Es verbindet die grundlegende Forderung nach einem Erhalt der Leistungsfähigkeit des Straßennetzes insgesamt mit einer Entlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr. Die - nicht nur aus Immissionsgründen - erforderliche Entlastung der Innenstadt wird durch die Begrenzung der Kapazität von Radialstraßen unterstützt.

Dem die Innenstadt nur durchfahrenden Verkehr sollen Alternativen im Außenbereich angeboten werden. Die hier im Vordergrund stehende Entlastungsstraße West würde zusätzlich auch zur Entlastung der Wohnquartiere im Stadtteil Westerberg führen.

Als weitere neue Straßen werden die Realisierung der verlängerten Schlachthofstraße, eine neue Erschließungsstraße im Konversionsgebiet Dodesheide sowie perspektivisch der Bau der Verbindung Franz-Lenz-Straße/An der Rosenburg – Carl-Fischer-Straße zur Entlastung der Mindener Straße vorgeschlagen. Nicht mehr vorgeschlagen wird die früher geplante Mittlere Verbindung Ost in Schinkel, da ihr verkehrlicher Nutzen gering wäre.

Für die einzelnen vorgeschlagenen Maßnahmen wurde eine differenzierte Wirkungsanalyse durchgeführt.

Der Neumarkt

Die Situation am Neumarkt ist verkehrlich und städtebaulich seit langem unbefriedigend. Schon 2007 wurde die Umgestaltung zu einem dreistreifigen Querschnitt (zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung West, einer in Fahrtrichtung Ost) beschlossen.

Die Umgestaltung des Neumarktes ist eines der wichtigsten Projekte der Stadtentwicklung mit einer großen städtebaulichen und verkehrlichen Signalwirkung. Im Masterplan Mobilität ist im Handlungskonzept Straßennetz dazu ein Stufenkonzept enthalten: Rückbau auf drei Fahrstreifen gemäß Masterplan Neumarkt, Option zur weiteren Reduzierung auf zwei Fahrstreifen, perspektivisch Sperrung für den Individualverkehr.

Mit der dreistreifigen Lösung wird die verkehrliche Leistungsfähigkeit nur wenig verringert, mit der veränderten Platzgestaltung könnte der Bereich städtebaulich deutlich aufgewertet werden.

Die Variante einer Sperrung würde größere Möglichkeiten einer Platzgestaltung schaffen und zugleich eine deutliche Verbesserungen für die Verkehrsmittel des Umweltverbundes schaffen. Eine Zweistreifigkeit bietet aus städtebaulicher Sicht die gleichen, großzügigeren Gestaltungsmöglichkeiten und –räume.

Größere Verkehrsverlagerungen würden bei den vorhandenen Verkehren jedoch negative Entwicklungen insbesondere auf dem südlichen Wallring erzeugen.

Vor einer konkreteren Planung der weiteren Stufen wären detaillierte Untersuchungen der verkehrlichen und der lufthygienischen Auswirkungen erforderlich. 


www.osnabrueck.de

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