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Grün tagen in Osnabrück

Als Mitglied des Dachverbandes der deutschen Kongressbranche, dem German Convention Bureau (GCB) hat die Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH (OMT) die Entwicklung beim Thema „Green Meetings“ seit 2007 verfolgt. Zu diesem Zeitpunkt gab es im Verband erste Diskussionen zur „Klimaneutralstellung“ von Veranstaltungen. Ein Beispiel war die GCB-Mitgliederversammlung 2007, die als erste Versammlung des GCB durch Investition in Klimaschutzmaßnahmen „klimaneutral“ gestellt wurde. Während in den folgenden Monaten ein steigendes Angebot an „klimaneutralen“ Veranstaltungen sichtbar wurde, starteten in Osnabrück die Planungen für eine eigene Initiative. Schnell war klar, dass ein mögliches Projekt über die einfache Kompensation, bei der nicht die Ursache sondern lediglich die Auswirkungen der CO2-Emissionen berücksichtigt werden, hinausgehen sollte. Nach ersten Gesprächen mit der DBU hinsichtlich eines möglichen Förderprojektes wurde die „Klimaneutralstellung“ außer Acht gelassen. Als Ziel wurde stattdessen die Reduktion des Ressourcenverbrauchs definiert. Die dafür gewählte Vorgehensweise und die Projektstruktur werden im Folgenden erläutert.

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Überreichung des Bewilligungsbescheides durch die DBU im Juni 2010

Im April 2010 bewilligte die DBU die Förderung des Projektes mit einer Summe von 37.000 Euro bei voraussichtlichen Gesamtkosten von 74.000 Euro. Als Ziel von „Grün tagen in Osnabrück“ wurde eine schrittweise Verbesserung der Ressourcenschonung bei Tagungen in der Region Osnabrück innerhalb von zwei Jahren definiert. Gleichzeitig war von Beginn an geplant, das Angebot über den Projektzeitraum hinaus weiterzuentwickeln und als festen Bestandteil des Portfolios des Osnabrücker Tagungsbüros und seiner Partnerbetriebe zu etablieren. So erhalten Unternehmen, Verbände und andere Organisationen langfristig die Möglichkeit, direkt über das Büro die umweltfreundliche Durchführung ihrer Veranstaltung zu buchen. Sie werden dabei ebenfalls dazu angeleitet, in den einzelnen Handlungsfeldern der Planung und Durchführung Ressourcen einzusparen, bzw. einsparen zu lassen, so dass insgesamt eine Verbesserung der Umweltbilanz der Veranstaltung erreicht wird.

Das Projekt wurde in Anbieter- und Nachfrageseite unterteilt. Die Gründungsmitglieder des Anbieter-Netzwerkes decken die wichtigsten Leistungen für Tagungen und Kongresse in der Region ab. Für eine langfristige Veränderung zu einem umweltfreundlicheren Betrieb definierten diese Mitglieder individuelle Ziele in unterschiedlichen Handlungsfeldern.

Die Nachfrageseite, also die veranstaltenden Unternehmen, Verbände und andere Organisationen, wurden vom Kongressbüro hinsichtlich ihres eigenen umweltfreundlichen Verhaltens bei Planung und Durchführung beraten. Hierbei wurde auch die Einbindung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt.


www.osnabrueck.de

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