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29.10.2019

„Wir sind besser als wir glauben und können noch besser werden“

Die City ist gut erreichbar, die Parkhäuser bieten genügend Kapazitäten und die Passantenzahlen haben sich nicht nennenswert verändert: Das geht aus dem aktualisierten Märkte- und Zentrenkonzept der Beratungsfirma Cima hervor. Damit sich die Innenstadt in Zukunft gegen die Online-Konkurrenz profilieren kann, müssen Osnabrücks Stärken öffentlich gezeigt werden.

„Wenn ich mit Einzelhändlern, Hoteliers und Verbandsvertretern spreche, gewinne ich den Eindruck, dass wir viel besser sind, als die veröffentlichte Meinung uns unterstellt“, so Alexander Illenseer, Prokurist der Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH. „Alle wollen etwas tun, um den Standort Osnabrück zu stärken. Unsere Aufgabe besteht also darin, die unterschiedlichen Fäden zusammenzuknüpfen, damit wir an einem Strick ziehen können. Denn die Kunden kommen gern und zahlreich in die Stadt, die sie trotz allem offensichtlich gut erreichen können. Sie fühlen sich bei uns wohl, genießen die Altstadt, die vielseitige Gastronomie und den bunten Branchenmix zwischen Großer Straße, Kamp-Promenade und Redlingerstraße. Die Innenstadt ist ein Zentrum mit Zentren – und das hat eine große Anziehung. Diese Karte müssen wir spielen. Und das müssen wir zeigen.“

Auch Ira Klusmann, Vorsitzende des Osnabrücker Citymarketing e.V. (OCM) blickt zuversichtlich in die Zukunft der Innenstadt: „Durch die Absage des Investors haben wir nun Klarheit in Sachen Neumarkt und können uns somit neuen Strategien zuwenden und das Image der Innenstadt steigern. Wir wollen diese Herausforderung gemeinsam bestehen.“ Die nördliche Innenstadt habe sich laut Klusmann durch die Initiative des Handels gut entwickelt. „Wir freuen uns, dass wir, gestärkt durch das Konzept der Cima, weiter die Besonderheiten der City herausstellen können“, so Klusmann.

Wie alle anderen Städte auch, kämpfe die Stadt zwar mit einem sich verändernden Kundenverhalten. Der Bummel im Internet sei dabei die größte Herausforderung, sagt Alexander Illenseer. „Aber so lange man im Internet keinen Kaffee trinken, die Schuhe nicht anprobieren und den Stoff des neuen Hemdes nicht anfassen kann, haben wir die Chance, unsere Stärken auszuspielen. Schon jetzt bieten Geschäfte einen Bringservice an, starten attraktive Kundenbindungsprogramme und haben also den Kampf um die Kunden längst aufgenommen. Bei der Imagebildung können wir sicherlich besser werden, aber wir sind schon jetzt besser als wir bisweilen glauben.“


www.osnabrueck.de

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