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14.01.2019

Gemeinsam schaffen wir Großes - Händler, Dienstleister, Politik und Verwaltung trafen sich zum Neujahrsempfang im Rathaus

Am Mittwochabend versammelten sich rund 140 Vertreter aus der Osnabrücker Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Friedenssaal des Rathauses. Zum Start in das neue Jahr luden die Stadt Osnabrück, der Osnabrücker City Marketing e.V. (OCM) und die Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH (OMT) ein, um über die Chancen und Herausforderungen des Jahres 2019 zu sprechen.

Neujahrsempfang OMT OCM Stadt Osnabrueck.

Als Premiere ersetzte ein von Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer moderierter Podiums-Talk die klassischen Reden. In dem Gespräch gaben Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Ira Klusmann als Vorsitzende des OCM und OMT-Geschäftsführerin Petra Rosenbach den Gästen Ausblicke auf das Jahr 2019.

Oberbürgermeister Griesert begrüßte die Gäste und freute sich auf die Veranstaltungshöhepunkte 2019. Mit Spannung erwarte er das Deutsche Musikfest (30.05. bis 02.06.), zu dem 15.000 junge Musiker und bis zu 150.000 Besucher in der Friedensstadt erwartet würden. Als weitere Highlights nannte er den Ossensamstag (2.3.), die Maiwoche (10.5. bis 19.5.), das Schlossgarten Open Air (16.8. und 17.8.) und den Historischen Weihnachtsmarkt (25.11. bis 22.12.). Mit Blick auf die Baustellen in der Stadt appellierte Griesert, bei allen Einschränkungen nie das Ergebnis aus dem Blick zu verlieren. „Früher haben wir Kräne gezählt und uns gefreut, dass es vorangeht“, so Griesert.

Ira Klusmann machte deutlich, dass die Doppelaufgabe, Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger mit allen nötigen Waren und Dienstleistungen zu versorgen und gleichzeitig für Besucher eine attraktive Innenstadt aus Handel, Kultur und Gastronomie zu bieten, gelungen sei. Sie plädierte für mehr Zusammenhalt und eine positive Einstellung. Lobend erwähnte sie individuelle und engagierte Unternehmen wie Schäffer und das Haus der Weltzeituhren Kolkmeyer, die man so in anderen Orten vergeblich suche. Sie lobte auch die beeindruckende Weihnachtsbeleuchtung in der Krahnstraße. „Für viele Gäste ist das ein beliebtes Fotomotiv“, konstatierte Klusmann, Hoteldirektorin des Steigenberger Remarque.

Petra Rosenbach zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der Passantenfrequenzen im vergangenen Jahr. Diese seien entgegen des rückläufigen Bundestrends in Osnabrück stabil geblieben. In der Herrenteichsstraße habe man sogar eine Steigerung verzeichnet. Hier entfalte das neue Sporthaus von L&T seine Magnetwirkung. Die Stadt sei bundesweit Vorreiter bei der lasergestützten Frequenzmessung, so Rosenbach. Mittlerweile hätten andere Städte nachgezogen. Ein neues gemeinsames Online-Portal ermögliche in den nächsten Jahren Vergleiche mit anderen Städten in Deutschland, u.a. auch Oldenburg, Münster und Bielefeld.

Rosenbach hob noch einmal die Bedeutung der Friedensstadt als Kongress-Standort hervor: „Mit guten Hotels und ausgezeichneten Standorten wie der OsnabrückHalle können wir im Tagungs- und Kongressbereich punkten“. Schon heute zeigten sich Kunden begeistert von der Stadt der kurzen Wege. Das sei räumlich und organisatorisch gemeint. Der gute Spirit für das gemeinsame Arbeiten am Erfolg müsse nach außen getragen werden.

Ira Klusmann äußerte sich kritisch zum bevorstehenden „Bettenboom“ durch die geplanten Hotel-Neubauten. Oberbürgermeister Griesert zeigte sich zuversichtlich: „Nicht alle Entwicklungen können wir beeinflussen, aber wir werden die Herausforderung annehmen.“ Die Stärke Osnabrücks lebe von den Köpfen: „Gemeinsam schaffen wir Großes!“

Nach den Wünschen für das Jahr 2019 gefragt, nannte der Oberbürgermeister ein erfolgreiches Musikfest und größtmöglichen Erfolg für den VfL Osnabrück. Mit Blick auf die anstehende Europawahl hofft Griesert auf eine hohe Wahlbeteiligung: „Wir sollten zeigen, wer wir sind: eine europäische, weltoffene Friedensstadt.“


www.osnabrueck.de

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