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12.10.2018

Neues Märkte- und Zentrenkonzept und Vergnügungsstättenkonzept - Onlinebefragung geht weiter

Wie sehen die Einkaufsmöglichkeiten in Osnabrück aus? Wo ballen sich Geschäfte, wo gibt es möglicherweise eine Unterversorgung? Wie weit muss ein Bürger fahren, um Produkte des alltäglichen Bedarfs oder Fachartikel zu erwerben? Aber auch: Wie groß ist die Strahlkraft Osnabrücks als Oberzentrum in die Region? All dies wird durch das sogenannte Märkte- und Zentrenkonzept (MZK) bewertet, welches der Stadt seit 2001 einen Überblick über den Einzelhandel in Osnabrück verschafft.

 

Zur Umfrage: www.cima.de/umfrage/osnabrueck

Das MZK stellt somit das wesentliche städtebauliche Instrument zur Entwicklung und Steuerung der Einzelhandelsentwicklung in der Stadt dar. Da sich der Einzelhandel natürlich fortlaufend verändert, erfolgte 2010 eine komplette Überarbeitung des MZK. Nach einigen Teilfortschreibungen hat nun die Stadt Osnabrück im Mai 2018 die CIMA Beratung + Management GmbH erneut mit einer Fortschreibung beauftragt. 

Auf der Basis komplett aktualisierter Einzelhandelsdaten auf der Angebots- wie Nachfrageseite soll das Märkte- und Zentrenkonzept vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Dynamik der Einzelhandelsentwicklung weiterhin zukunftsfähig aufgestellt werden. Als Herausforderungen sind unter anderem das fortgesetzte Wachstum des Online-Handels, sich wandelnde Kundenerwartungen an den lokalen Einzelhandel, zunehmend unter Druck geratene sogenannte B- und C-Einzelhandelslagen sowie die Sicherung der Nahversorgung in der Fläche zu nennen. 

Der Fokus der Neubewertung liegt darauf, Handlungsempfehlungen nach Lagebereichen abzuleiten, zentrale Versorgungsbereiche der Stadt zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, die sogenannte „Osnabrücker Liste“ (Sortimentsliste zentrenrelevanter Sortimente) zu überprüfen sowie Entwicklungsmöglichkeiten für den Osnabrücker Einzelhandel aufzuzeigen.

Online-Öffentlichkeitsbeteiligung

Eine hohe Bedeutung kommt der Beteiligung der Bürger sowie der Fachöffentlichkeit zu. Dazu führte die Stadt vom 20. bis 22. September in der Innenstadt und den Stadtteilzentren Lotter Straße, Johannisstraße, Bramstraße und Schützenstraße Passantenbefragungen durch. Die Befragung wird zudem auch online bis zum 28. Oktober unter der Adresse www.cima.de/umfrage/osnabrueck für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Da Osnabrück als drittgrößte Stadt und eines der Oberzentren Niedersachsens auch eine wichtige Versorgungsfunktion für das weitere Umland wahrnimmt, wird auch die Meinung auswärtiger Kunden und Besucher berücksichtigt. 

Vergnügungsstättenkonzept

Die CIMA Beratung + Management GmbH wurde auch damit betraut, erstmalig ein Vergnügungsstättenkonzept  zu erstellen. Diese unabhängige und übergeordnete Konzeption dient dazu, eine einheitliche und rechtssichere Beurteilungsgrundlage für den Umgang mit Vergnügungsstätten - beispielsweise Spielhallen - in Osnabrück zu schaffen. Es bietet der Verwaltung und dem Rat die Basis für eine gezielte räumliche Steuerung von Vergnügungsstätten im Stadtgebiet und setzt einen Rahmen für die Bewertung von Bauanträgen. Doch auch privatwirtschaftliche Akteure, wie bspw. Spielhallenbetreiber, profitieren von der neu geschaffenen Planungssicherheit.

Das Märkte- und Zentrenkonzept wie auch das Vergnügungsstättenkonzept sollen im Laufe des Jahres 2019 fertiggestellt werden. 

Flyer zum Herunterladen

Weitere Informationen gibt es unter:

www.osnabrueck.de/maerkte-und-zentrenkonzept

www.osnabrueck.de/vergnuegungsstaettenkonzept


www.osnabrueck.de

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