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15.05.2018

Wirtschaftsförderung 4.0 für Osnabrück

„Wirtschaftsförderung 4.0“ heißt das Modellprojekt, mit dem die Stadt Osnabrück innovative Formen der Wirtschaftsförderung erprobt. Kooperationspartner ist das Wuppertal Institut. Das Projekt betrachtet die gesamte Wirtschaft der Stadt und nimmt dabei insbesondere kooperative Wirtschaftsformen in den Fokus. Ziele sind: die regionale Wertschöpfung zu steigern, zukunftsfähige Geschäftsfelder zu fördern und Arbeitsplätze zu sichern.

2018 05 15 Wirtschaftsfoerderung SilkeBrickwedde 1.
(2018 05 15 Wirtschaftsfoerderung SilkeBrickwedde 1) Kümmern sich um Wirtschaftsförderung 4.0: Dr. Michael Kopatz, Projektleiter beim Wuppertal Institut, (links), Christine Rother, Projektleiterin „Wirtschaftsförderung 4.0“ im Referat für Strategische Steuerung und Rat und Alexander Illenseer, Leiter des Referates für Strategische Steuerung und Rat. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Der Rat der Stadt hatte 2016 einstimmig die Einbindung Osnabrücks als Modellregion beschlossen. Seit März dieses Jahres erfolgt nun die praktische Umsetzung mit einem Projektbüro in Osnabrück.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Wirtschaftsformen in Osnabrück und Umgebung, die zur regionalen Wertschöpfung und zur Gemeinwohlwirtschaft beitragen. Dazu gehören lokale Initiativen des Teilens, Tauschens und Kooperierens sowie nachhaltige Unternehmen, die vor Ort produzieren oder so regional wie möglich handeln und wirtschaften. Relevante Bereiche sind zum Beispiel Initiativen der Sharing Economy, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Local Farming, Reparaturwerkstätten und Buy-local-Initiativen.

Weitere lokale Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Hochschulen und Verbänden werden als Kooperationspartner eingebunden.

Warum ist Wirtschaftsförderung 4.0 gut für Osnabrück?

Wirtschaftsförderung 4.0 hat positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Stabilität einer Stadt: Sie steigert die regionale Wertschöpfung und stärkt die Eigeninitiative. Zudem fördert sie den sozialen Zusammenhalt und das Zugehörigkeitsgefühl mit der Gemeinschaft vor Ort. Nicht zuletzt sichert und schafft sie Arbeitsplätze in der lokalen Wirtschaft und trägt zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz bei.

Das Projektbüro in Osnabrück berät und unterstützt Initiativen oder Unternehmen, die in den Gestaltungsfeldern der Wf4.0 handeln, unter anderem bei Marketingthemen und in der strategischen Weiterentwicklung.  Zudem wird eine Vernetzung der verschiedenen Akteure angestrebt. Das Angebot des Büros ist kostenlos. Bis Ende 2019 soll auf Grundlage der vor Ort gewonnen Erkenntnisse ein modellhaftes Handlungskonzept für Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung entstehen.

Hintergrund

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte zum Thema „Zukunftsstadt“. Dazu gehört das Projekt „Wirtschaftsförderung 4.0. - Innovative Wirtschaftsformen in Kommunen stärken“, das vom Wuppertal Institut gemeinsam mit der Stadt Osnabrück durchgeführt wird. Die praktische Umsetzung in Osnabrück erfolgt von März 2018 bis Dezember 2019. Die Stadt erhält dafür 150.000 Euro Fördermittel, aus denen das Projektbüro zu 100 Prozent finanziert wird.

Informationsblatt zum Herunterladen



www.osnabrueck.de

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