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04.06.2019

Verwaltung und Politik planen gemeinsam die „Neue Schule“

Über die Zukunft der Schullandschaft in Osnabrück im Zeitraum 2020 bis 2030 beraten die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses in ihrer Sitzung am Mittwoch, 5. Juni, um 20 Uhr im Ratssitzungssaal. Zu diesem Thema gab es intensive Debatten zwischen der Verwaltung, Vertretern von Politik und Schulen sowie der Landesschulbehörde.

„Ich begrüße es sehr, dass alle Beteiligten bei diesem wichtigen Thema eng zusammenarbeiten, um zu gemeinsamen Lösungen zu kommen“, sagt Stadtrat Wolfgang Beckermann. Diskutiert wird der Bau einer „Neuen Schule“ am Standort Innenstadt. „Die Verwaltung plant die Neue Schule als vierzügige inklusive Oberschule mit einem berufsorientierten Schwerpunkt“, so Beckermann. „Die Schulform Oberschule bietet die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen.“ Die Schule an der Rolandsmauer würde dann als einzügige Förderschule weitergeführt, die Möser-Realschule und die Hauptschule Innenstadt würden auslaufen.

Diese Konstellation hätte zur Folge, dass die „Neue Schule“ die einzige Oberschule in städtischer Trägerschaft wäre und folglich zur Aufnahme aller sich dort bewerbenden Schüler verpflichtet wäre. Deshalb sieht die Vorlage der Verwaltung eine Umwandlung aller weiteren städtischen Realschulen in Oberschulen vor. Die Wittekind-Realschule, die Bertha-von-Suttner-Realschule und die Erich-Maria-Remarque-Realschule würden zu vierzügigen Oberschulen ausgebaut werden. Die Felix-Nussbaum-Schule als letzte verbliebene Hauptschule würde mit Einrichtung der „Neuen Schule“ 2021/2022 auslaufen.

Hinzu kommt, dass wachsende Schülerzahlen ab dem Schuljahr 2026/2027 die Einrichtung einer weiteren Schule für die Jahrgänge 5 bis 10 erforderlich machen. Hierfür käme beispielsweise der Standort der Käthe-Kollwitz-Schule in Betracht.

Der Bau der „Neuen Schule“ würde nach Schätzung der Verwaltung rund 15 Millionen Euro kosten. Fünf Millionen kämen für die Errichtung einer Zweifeld-Sporthalle hinzu. „Dabei müssen wir allerdings berücksichtigen, dass auch ohne die Errichtung der „Neuen Schule“ ein erheblicher Sanierungsbedarf an den bestehenden Gebäuden der Förderschule und der Hauptschule besteht und Investitionen notwendig wären“, betont Beckermann. Die Umwandlung der Schulen an den Standorten Sonnenhügel, Bertha-von-Suttner-Realschule und Erich-Maria-Remarque-Realschule würde nach Einschätzung des städtischen Eigenbetriebs Immobilien- und Gebäudemanagement rund 25 Millionen Euro kosten. Auch hier wären jedoch bei Beibehaltung der Realschulen Investitionen erforderlich. Die ab dem Schuljahr 2026/2027 notwendige neue Oberschule würde rund 18 Millionen Euro kosten, auch hier kämen fünf Millionen Euro für eine Zweifeld-Sporthalle hinzu.


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