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25.06.2021

Stadt Osnabrück startet am Dienstag mit Impfungen der Schülerinnen und Schüler gegen Corona

Die Stadt Osnabrück beginnt am Dienstag, 29. Juni, damit, gezielt Schülerin-nen und Schüler im Impfzentrum gegen das Coronavirus zu impfen. Möglich ist das, weil die Personen, deren Namen zuletzt auf der Warteliste des Impfzentrums standen, inzwischen einen Impftermin bekommen haben. Los geht es mit Schülerinnen und Schülern von allgemein- und berufsbildenden Schu-len, die das 16. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in der Stadt Osnabrück haben.

Bei den Impfstoffen von Biontech und Moderna findet die für den vollständigen Impfschutz notwenige Zweitimpfung sechs Wochen nach der Erstimpfung, also am Dienstag, 10. August, statt. Dieses Datum liegt in den Sommerferien.

Den Anfang machen alle, die in diesem Frühjahr ihren Schulabschluss gemacht haben und deshalb schon jetzt nicht mehr die Schule besuchen. Sie können sich am Dienstag, 29. Juni, ab 8.15 Uhr am Zelt auf dem Parkplatz hinter dem Impfzentrum in der Schlosswallhalle einfinden, um eine Reihe an Unterlagen zu erhalten. Dazu gehören der Einwilligungsbogen und der Anamnesebogen, die beide zum Impftermin wieder mitgebracht werden müssen. Sofern es dann noch Termine gibt, haben alle übrigen mindestens 16 Jahre alten Schülerinnen und Schüler, die noch nicht am Morgen ihre Unterlagen abholen können, die Möglichkeit, ab 14.15 Uhr zu dem Zelt zu kommen.

Den Unterlagen ist der Termin, der am selben oder am nächsten Tag (29. oder 30. Juni) sein wird, zu entnehmen. Zur Impfung müssen die ausgefüllten Unterlagen samt der beiliegenden Terminbestätigung sowie der Personalausweis und der Impfpass mitgebracht werden. Es ist auch möglich, die Unterlagen von Verwandten oder Freunden abholen zu lassen. Die Stadt bittet darum, nicht eher als fünf Minuten vor dem Termin im Impfzentrum zu erscheinen.  Es ist wichtig, dass Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nur geimpft werden können, wenn eine erziehungsberechtigte Person sie zum Impftermin begleitet. Der QR-Code für den digitalen Impfausweis kann noch nicht bei dem ersten Impftermin generiert werden. Die Impflinge erhalten ihn nach der Zweitimpfung.

„Nachdem wir bereits über 70 Prozent Erstimpfungen erreicht haben, starten wir jetzt in der Stadt Osnabrück mit den Schülerinnen und Schülern“, sagt Stadträtin Katharina Pötter, die den Krisenstab der Stadt Osnabrück leitet. „Wir möchten möglichst vielen von ihnen den bestmöglichen Schutz vor einer Ansteckung geben, bevor das neue Schuljahr beginnt. Damit können wir weitere Szenarienwechsel oder gar Schulschließungen verhindern.“ Im Präsenzunterricht sind Kontakte nicht durchgängig zu vermeiden, sodass es dort zu Ansteckungen kommen könnte, falls die Infektionszahlen noch einmal steigen sollten. „Zudem ist es auch einfach eine Frage der Gerechtigkeit: Gerade die Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten unter den Einschränkungen durch die Pandemie gelitten, sodass wir ihnen jetzt, wo wir die Möglichkeit dazu haben, schnellstmöglich ein Impfangebot machen wollen“, sagt Pötter.

Die Aktion ist möglich, weil alle Menschen, die zuletzt auf der Warteliste standen, mit einem Impftermin versorgt wurden und weil in den vergangenen Tagen nicht alle Menschen, die einen Termin erhalten hatten, die Impfung nicht wahrgenommen haben. So blieben bislang rund 550 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 250 Dosen des Impfstoffs von Moderna übrig, die bei der Aktion verimpft werden, solange der Vorrat reicht. Die Anzahl kann in den kommenden Tagen noch steigen.

Die Stadt kann nicht garantieren, dass alle berechtigten Schülerinnen und Schüler bei der Aktion eine Impfung erhalten. Wer wegen des begrenzten Impfstoffs zunächst nicht geimpft werden kann, wird jedoch zeitnah erneut die Möglichkeit dazu erhalten. „Wir planen, je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs, möglichst noch vor den Sommerferien weitere Impfaktionen für Schülerinnen und Schüler, mittelfristig auch für die jüngeren Kinder ab zwölf Jahren“, so Pötter. Auch jetzt ist es bereits allen Menschen ab zwölf Jahren möglich, sich über das Landesportal unter www.impfportal-niedersachsen.de auf die Warteliste setzen zu lassen und in Kürze einen Termin zu erhalten.

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