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09.09.2021

Oberbürgermeister Griesert verabschiedet Umwelt-Fachbereichsleiter Gerdts

Nach 29-jähriger Dienstzeit für die Stadt Osnabrück hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Fachbereichsleiter Umwelt und KlimaschutzDetlef Gerdts mit einem Empfang im Friedenssaal in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen waren gekommen, um Gerdts zu verab-schieden. Wegen der Corona-Pandemie musste die Anzahl der Teilnehmer allerdings begrenzt werden.

Wurde im Friedenssaal verabschiedet: der frühere Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz, Detlef Gerdts; Foto: Swaantje Hehmann Wurde im Friedenssaal verabschiedet: der frühere Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz, Detlef Gerdts; Foto: Swaantje Hehmann

Während seiner gesamten Dienstzeit hat Gerdts im Umweltbereich für die Stadt gearbeitet. „In den Jahren um die Jahrtausendwende war es die Wüste, die sie herausgefordert und beschäftigt hat“, sagte Griesert. „Die wollten Sie nicht begrünen, sondern von einer Altlast befreien: Unter zahlreichen Gärten dieses Stadtteils hatte sich nämlich der Müll, den frühere Generationen dort abgelagert hatten, zu einer ansehnlichen, mehr oder weniger giftigen Substanz verdichtet, die insbesondere für spielende Kinder und gärtnernde Erwachsene zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung hätten führen können. Dass diese Altlast im Großen und Ganzen in Kooperation mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern beseitigt werden konnte, war auch Ihrem Sachverstand und Geschick zu verdanken, auf die ich mich damals als Umwelt- und Baudezernent immer verlassen konnte.“

Auch an die erfolgreiche Bewerbung der Stadt um die Ausrichtung einer Bundesgartenschau erinnerte der Oberbürgermeister: „In jenen Jahren hatte sich die Stadt Osnabrück erfolgreich um die Ausrichtung einer Bundesgartenschau beworben, auf die wir inzwischen auch schon wieder zurückblicken hätten können, wenn sie denn in Osnabrück wirklich stattgefunden hätte. Unter meinem Vorvorgänger gab es zunächst eine Ratsmehrheit für die Ausrichtung, unter seinem Nachfolger dann eine Ratsmehrheit gegen die Ausrichtung. Sie haben auf jeden Fall die Bewerbung mit viel Tatkraft unterstützt. Die BUGA haben wir zwar nicht ausgerichtet, aber dass es heute einen Kultur- und Landschaftspark Piesberg gibt, ist doch wesentlich auch diesem Impuls zu verdanken. Und dass wir heute mit einer Schmalspurbahn über das Gelände um den Piesberg herumkurven können, ist auch ihrem nachhaltigen Engagement zu verdanken.“

Griesert betonte, dass sich Gerdts immer auch als Botschafter der Stadt verstanden habe: „Dass Osnabrück eine ‚Sun-Area‘ ist, wird man nur unter bestimmten Voraussetzungen behaupten können; das Osnabrück allerdings eine ‚Sun-Area‘ hat, hat sich herumgesprochen – und das nicht nur in Deutschland: Als erste Stadt Europas hat unsere Stadt 2008 ein solches flächendeckendes Solardachpotenzialkataster unter dem Namen „Sun-Area“ von der Hochschule Osnabrück erstellen lassen. Diesen Austausch, den Sie kommunal, national und international gepflegt haben, mag auch verdeutlichen, dass wir in Osnabrück allein das Klima nicht retten können. Wir müssen uns aber als ein Teil neben vielen Teilen verstehen, die zusammen das Ganze ausmachen, in dem eben jeder seinen Teil beizutragen hat: beitragen muss, wenn wir unseren Kindern kein Land hinterlassen, das im wahrsten Sinne des Wortes ‚untergegangen‘ ist. Eben das hat uns die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfallen auf erschütternde Weise gezeigt.“ Gerdts wäre nicht Gerdts, wenn er nicht auch noch ein paar mahnende Worte an die Anwesenden gerichtet hätte, die sich vor allem auf die Notwendigkeit bezogen, mit Klimaanpassungen auf die Klimaveränderungen zu reagieren.

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