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01.11.2017

Neue Städtebotschafter stellen sich vor

Volles Programm für das kommende Jahr in Osnabrück

Es ist ein ganz besonderes diplomatisches Korps, und es gibt es in dieser Form kein zweites Mal: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat die neuen Städtebotschafter vorgestellt, die die Partnerstädte nach Osnabrück gesandt haben: „Ihr macht Europa sichtbar“, lobt er die jungen Leute aus Derby, Çanakkale, Haarlem, Twer und Angers.

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(2017 10 27 Sta dtebotschafter SilkeBrickwedde) Die neuen Städtebotschafter mit dem Oberbürgermeister vor der Rathaustür: (von links) Max Janssens aus Haarlem, Mouaâd Kahlaoui aus Angers, Lydia Martin aus Derby, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Șevket Güngör aus Çanakkale, Arseniy Stepanov aus Twer und Jens Koopmann, Leiter des Städtepartnerschaftsbüros. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Alle fünf Botschafter bringen beneidenswerte gute Sprachkenntnisse mit, deutsch zu sprechen fällt ihnen leicht, auch Englisch ist kein Problem. Mouaâd Kahlaoui aus Angers kann sogar als Dolmetscher aushelfen, wenn arabische Gäste im Friedenssaal sind.

Einen großen Auftritt hatten die jungen Leute bereits: Beim Steckenpferdreiten trugen sie an der Spitze des Zuges die Wahrzeichen der Stadt aus Pappe gut sichtbar voran. In ihrem Jahr in Osnabrück werden sie viele Aufgaben erfüllen: Sie sind Ansprechpartner zwischen den Städten, zum Beispiel wenn ein Austausch ansteht. Sie sind auf der Maiwoche präsent und organisieren einen Begegnungsabend in der Lagerhalle, sie besuchen Institutionen wie die IHK oder die Handwerkskammer und sie gehen in die Schulen. Die Britin Lydia Martin wird Oberbürgermeister Griesert vermutlich bei seiner geplanten Reise nach Derby begleiten. „Derby beschäftigt leider keinen Städtebotschafter mehr“, bedauert Griesert.

Lydia Martin ist die einzige Frau in der Runde. Die 23-Jährige, die Deutsch und Französisch studiert hat, ist im britischen Derby geboren und aufgewachsen. Sie kennt Osnabrück vom Schüleraustausch und hat noch heute Kontakt zu ihrer Partnerin aus Schultagen. „Ich möchte, dass die Bürger genauso von der Freundschaft profitieren wie ich.“

Max Janssens kommt aus Haarlem, doch seine Mutter stammt aus Köln. „Ich liebe Deutschland“, schwärmt der 19-jährige Niederländer, „als ich von dem Programm gehört habe, wollte ich sofort mit dabei sein.“ Wenn seine Zeit in Osnabrück vorbei ist, will er Hotelmanagement in Maastricht studieren.

Arseniy Stepanov ist schon seit März in Osnabrück. Der 24 Jahre alte Englischlehrer aus Twer ist für ein Austauschsemester nach Osnabrück gekommen. Für die Zeit als Städtebotschafter verlängert er seinen Aufenthalt. „Mir gefällt die Freundschaft, die ich hier erleben darf.“

Mouaâd Kahlaoui aus Angers hat auch in Osnabrück studiert, er war schon ein Jahr in Deutschlande. „Mein Schwerpunkt ist Wirtschaft“, sagt der 20-Jährige, der auch Arabisch spricht.

Aus einem kleinen Dorf bei Çanakkale kommt Șevket Güngör (23). In Deutschland war er bereits als Erasmusstudent für Germanistik und Erziehungswissenschaften. „Ich sehe Çanakkale als europäische Stadt und freue mich, sie zu vertreten.“



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