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18.04.2017

Lamya Haji Bashar, Trägerin des Sacharow-Preises 2016, trägt sich ins Goldene Buch ein

Im Friedenssaal des historischen Rathauses äußerte Lamya Haji Bashar den Wunsch, dass sie irgendwann auch in ihrer Heimat Friedensstädte wie Osnabrück besuchen könne. Sie dankte der deutschen Bevölkerung, die den Menschen in ihrer Heimat geholfen habe.

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(2017 04 18 Traegerin Sacharow Preis SvenJuergensen 1024) Lamya Haji Bashar und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Foto: Stadt Osnabrück, Sven Jürgensen

Zuvor sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert: „Sie treten mit größtem Nachdruck für die Menschenrechte, insbesondere für die Rechte der jesidischen Gemeinschaft im Irak ein. Mit diesem Engagement und mit der Schilderung der von Ihnen erlebten Grausamkeiten mahnen Sie uns, gegen Gewalt und gegen Terror einzuschreiten[… ] Sehr geehrte Frau Bashar, Sie haben allergrößtes Leid erfahren und Sie haben am eigenen Leib erfahren, wozu Menschen fähig sind. Überdies mussten Sie erleben, welche Vernichtungsgewalt von einer Landmine ausgeht[…] Sie erinnern uns nachdrücklich daran, dass wir hier in der Mitte Europas das ungeheure Glück genießen dürfen, einen über 70 Jahre lang währenden, inneren und äußeren Frieden zu erleben.“ Lamya Haji Bashar hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit Nadia Murad für ihr Engagement den Sacharow-Preis für geistige Freiheit erhalten, der auch als EU-Menschenrechtspreis bezeichnet wird.

Über den Verein „Luftbrücke Irak“, der seinen Hauptsitz in Osnabrück hat, sagte Griesert: „Sie sind, meine Damen und Herren, 14 Familien aus Osnabrück und Hannover und engagieren sich für verletzte Kinder und Kriegsopfer aus dem Irak. Wenn es keine Möglichkeiten der Hilfe vor Ort gibt, so bringen Sie diese Kinder nach Deutschland. So haben Sie auch Frau Bashar hierher geholt, die Kosten für die medizinische Behandlung übernommen und für eine Betreuung gesorgt. Ich möchte Ihnen für diesen Einsatz, für diese humanitären Bemühungen meinen Dank aussprechen.“



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