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10.09.2019

KURZ.FILM.TOUR 2019 mit preisgekrönten Kurzfilm-Highlights am 25. September im Kino in der Lagerhalle

Die Kinotournee des renommierten Deutschen Kurzfilmpreises (Lola-Filmpreis) zieht auch in diesem Jahr wieder um die deutschen Lichtspielhäuser und macht im September Station in Osnabrück. Die Zuschauer und Fans können sich auf ein gewohnt abwechslungsreiches Line-up freuen: kreativ, experimentierfreudig, aufrüttelnd, amüsant, äußerst unterhaltsam und vor allem ungebunden – Dafür lieben wir den Kurzfilm!

Kurz.Film.Tour zu Gast in Osnabrück.
(Kurz.Film.Tour zu Gast in Osnabrück) Kurz.Film.Tour zu Gast in Osnabrück

Am 25. September um 18 Uhr und 20.15 Uhr kommt der Publikumsliebling KURZ.FILM.TOUR ins Kino in der Lagerhalle nach Osnabrück. In zwei Vorführungen werden fünf herausragende Filme aus dem aktuellen deutschen Kurzfilmpreisrepertoire präsentiert.

Programm

Hostel – Regie: Daniel Popat | Deutschland | 2018 | Spielfilm | 10 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme bis 10 Minuten

– Regie: Sophia Bösch | Deutschland | 2018 | Spielfilm | 30 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme von mehr als 10 bis 30 Minuten

Räuber & Gendarm – Regie: Florian Maubach | Deutschland | 2018 | Animationsfilm | 8 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Animationsfilme bis 30 Minuten

The Bitter With the Sweet – Regie: Ann Sophie Lindström | Deutschland | 2018 | Dokumentarfilm | 24 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold in der Kategorie Dokumentarfilme bis 30 Minuten

Call of Comfort – Regie: Brenda Lien| Deutschland | 2018 | Experimentalfilm | 9 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Experimentalfilme bis 30 Minuten Laufzeit

Weitere Informationen zum Programm auf der Website des Kinos und auf Facebook.


Daniel Popats Film HOSTEL vermag in kurzer Zeit die Komplexität einer Liebesbeziehung zu porträtieren. In einem Berliner Hostel treffen zwei scheinbar Fremde aufeinander. Es stellt sich heraus, dass sie nicht nur beide aus Russland, sondern auch noch aus derselben Kleinstadt kommen. Manchmal ist der Schein romantischer als das Sein und kann trügen – in der ehrlichen Liebe bleibt jedoch nichts verborgen.

Die Coming-of-Age-Geschichte  von Sophia Bösch erzählt von der sechzehnjährigen Linn, die als einziges Mädchen mit ihrem Vater und dessen Freunden auf Elchjagd gehen darf. Sie trifft ihren ersten Elch – die Männer jedoch zögern nicht, sie darauf hinzuweisen, dass ihr ein großer Fehler unterlaufen zu sein scheint. Linn muss schnell feststellen, dass sie sich in der patriarchalen Welt gleich doppelt beweisen muss. Allein macht sie sich auf in die Wildnis, wo schließlich die eigentliche Prüfung auf sie wartet.

In Florian Maubachs RÄUBER & GENDARM beginnt Daniel während des Spiels mit seinen Freunden zu realisieren, dass es zwischen Fangen und Gefangen werden noch etwas anderes gibt. Er sieht sich mit Situationen konfrontiert, mit denen er nicht richtig umzugehen weiß – aus der Ich-Perspektive erzählt der Animationsfilm von der Schwelle zum Erwachsenwerden. Beim Anima – Brussels International Animation Film Festival 2018 gewann der Film den Award for Best Student Short Film und wurde zudem von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet.

Ann Sophie Lindströms THE BITTER WITH THE SWEET: Der in die Tage gekommene Cowboy Ricky, 62, und die wortgewandte Gretchen, 55, sind seit 2008 ein Paar, doch die Beziehung gestaltet sich für beide als emotionale Achterbahnfahrt im Spannungsfeld zwischen Abhängigkeit und Liebe. Der intime Dokumentarfilm nimmt mit auf eine emotionale Reise von zärtlich schönen Momenten zu totaler Wut und lädt ein, über eigene Beziehungen, Auslöser und Emotionen nachzudenken.

Brenda Liens experimenteller Film CALL OF COMFORT widmet sich nach ihren beiden Filmen CALL OF BEAUTY und CALL OF CUTENESS erneut dem Menschen im digitalen Zeitalter.  „Bitte stimme den Nutzungsbedingungen zu, um ein Teil der Gemeinschaft zu sein“, sagt die Big Data Kristallkugel, während sie dich in positiven Affirmationen und hyper-personalisierter Werbung badet. CALL OF COMFORT zeigt, wie moderne Technologien uns mit dem Versprechen auf ein optimiertes Leben dazu verführen, unsere Privatsphäre zu opfern.

Der Deutsche Kurzfilmpreis

Der Deutsche Kurzfilmpreis wird seit 1956 verliehen und ist mit Preisgeldern von bis zu 275.000 Euro die wichtigste und höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Jedes Jahr im November wird er von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in fünf Kategorien vergeben. Seit 1998 gehen die Nominierten und Preisträgerfilme jedes Jahr auf Tournee durch die deutschen Kinos. www.deutscher-kurzfilmpreis.de

AG Kurzfilm (Koordination KURZ.FILM.TOUR.)

Die AG Kurzfilm fungiert seit 2002 als bundesweite Interessenvertretung für den deutschen Kurzfilm. Der Bundesverband Deutscher Kurzfilm will die öffentliche Wahrnehmung von deutschen Kurzfilmen im In- und Ausland verbessern. Er versteht sich als Ansprechpartner für Politik und Filmwirtschaft sowie als Servicestelle für alle Kurzfilmschaffenden, Filmfestivals und Filmtheater. Die KURZ.FILM.TOUR. gehört seit 2008 zum festen Repertoire der AG Kurzfilm und bringt im Auftrag der BKM prämierte Kurzfilme direkt zum Publikum. Seit 2012 koordiniert die AG Kurzfilm die bundesweite Kampagne 21.12. Der kürzeste Tag – der Kurzfilmtag, die den Kurzfilm in all seiner Kreativität, Vielfalt und Experimentierfreude präsentiert und so dessen Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit – auch abseits der klassischen Abspielstätten – stärkt. www.ag-kurzfilm.de


www.osnabrueck.de

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