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10.02.2021

Kochbox enthält fünf vollwertige Mahlzeiten für Kinder aus einkommensschwachen Familien

Viele Kinder essen in der Schule oder Kita zu Mittag – eigentlich. Denn jetzt in der Coronazeit fällt in vielen Schulen der Ganztagsunterricht bzw. die Ganztagsbetreuung aus, daher bleiben die meisten Mensen geschlossen. In manchen Familien ist das ein Problem, denn damit entfällt eine kostenlose Mahlzeit, sofern die Kosten für das Mittagessen sonst aus den Mitteln des Bundesprogramms „Bildung und Teilhabe“ (BuT) übernommen werden. Die Kochbox schafft Abhilfe.

2021 02 10 Kochbox.
(2021 02 10 Kochbox) Stellen die Kochbox vor: Johannes Andrews (links), Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Evangelischen Stiftungen Osnabrück, Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann und Kerstin Schlüter, Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück; © Robert Schäfer

Diese Boxen enthalten die Zutaten für fünf Tage und einfache, leicht verständliche Kochanleitungen in deutscher und englischer Sprache. Geliefert wird am Wochenende, am Freitag ist die Kiste nach der letzten Mahlzeit leer. Neben einem Angebot mit Fleisch und Fisch gibt es auch eine vegetarische Alternative sowie Obst als Nachtisch. 

„Wir wissen, wie wichtig das kostenlose Mittagessen für viele Familien ist“, sagt Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat bei der Stadt Osnabrück. „Mit der Kochbox möchten wir den Eltern eine Sorge nehmen und sie und die Kinder in dieser schwierigen Zeit unterstützen.“ Die Idee, jeden Tag eine fertige Mahlzeit zu liefern, wurde schnell verworfen. „Wir möchten zurzeit Kontakte, soweit es geht reduzieren, daher ist eine wöchentliche Lieferung aus infektiologischer Sicht die bessere Lösung.“ 

Da die Mahlzeiten frisch und ausgewogen sein sollen, gibt es auch keine Wochenration an fertigen Gerichten. Einmal in der Woche wird dann die Box vor der Haustür, in der Garage oder im Carport abgestellt, ohne dass ein direkter Kontakt stattfindet. 

Leider gab es keinen regionalen Caterer, der die Kochboxen kurzfristig zusammenstellen kann. Am Ende wurde es ein Anbieter aus Wardenburg bei Oldenburg, der den gleichen Service bereits für die Stadt Oldenburg anbietet. 

In Osnabrück könnten etwa 2500 Kinder und Jugendliche das Angebot in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass eine BuT-Berechtigung für das Mittagessen vorliegt. Die berechtigten Familien, die zuvor angeschrieben wurden,  können über ein Formular auf der Seite die Kochbox bestellen. 250 Bestellungen sind bereits eingegangen.  

Finanziert wird das Projekt nicht nur über Bildung und Teilhabe. Die Evangelischen Stiftungen haben sich bereiterklärt, die zusätzlichen Kosten zu übernehmen.


www.osnabrueck.de

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