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06.08.2018

Hitzeauswirkungen in der Stadt

Viel Sonne, extrem hohe Temperaturen und kaum Regen – die derzeitige außergewöhnliche Wetterlage hat vielfältige Auswirkungen auf das Leben in Osnabrück.

Die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit lassen den Wasserbedarf in der Stadt nach oben schnellen. Inzwischen liegt die Trinkwasserabgabe im Schnitt bei rund 42.000 Kubikmetern pro Tag. Die Wasserversorgung der Stadtwerke läuft trotzdem weiterhin stabil – auch, wenn die Wasserwerke und sämtliche Anlagen, die damit zusammenhängen, durch den hohen Wasserbedarf auf Hochtouren laufen – sozusagen ein Stresstest. Von akuter Wasserknappheit ist noch keine Rede. Jedoch ist jeder Bürger dazu aufgerufen, sorgsam und bedacht mit Wasser umzugehen.

Die außergewöhnlich langanhaltende und ununterbrochene Hitze setzt auch den Regenrückhaltebecken zu. Diese Gewässer sind naturnah gestaltete technische Anlagen, über die Regenwasser von Straßen und Gehwegen kontrolliert abgeleitet und vorgeklärt werden. Wie in anderen natürlichen Gewässern auch, ist der abnehmende Sauerstoffgehalt eine Herausforderung für die in ihnen lebenden Organismen. Vor allem für Fische sind Sauerstoffknappheit und hohe Wassertemperaturen eine Bedrohung. Verschärft wird diese Situation, wenn Bürger – trotz Verbot – die an den Regenrückhaltebecken lebenden Wasservögel füttern. Das verderbende Brot führt zur Sauerstoffarmut. Kommt es aufgrund der Hitze in einer der rund 80 Becken zu einer Sauerstoffarmut und droht ein Fischsterben, wird schnellstmöglich gehandelt. Der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz und die SWO Netz verfügen über einen Bereitschaftsdienst. Dieser kann bei Bedarf auch von Bürgern über die Telefonnummer 0541 2002-2040 rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche angerufen werden kann.

Die städtischen Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde weisen in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mittels Pumpen strikt untersagt ist. Auch die Entnahme von Grundwasser aus den genehmigungsfreien Bewässerungsbrunnen ist auf 10 Kubikmeter pro Tag begrenzt. Zuwiderhandlungen werden mit empfindlichen Bußgeldern bestraft.

Da die Trockenheit offensichtlich noch länger anhalten wird, muss mit dem Trinkwasser derzeit sparsam umgegangen werden. Das bedeutet, den Wasserverbrauch im Garten soweit wie möglich zu reduzieren. Rasenflächen werden zwar braun, aber nach dem nächsten Regen wieder grün. Jungbäume und Gehölze sollten trotzdem gegossen werden. Auch die Stadtbäume haben es in der aktuellen Trockenphase sehr schwer. Der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) hat die Bürger gebeten, den Baum vor ihrer Haustür zu gießen. Die Gärtner des OSB sind damit beschäftigt, die Bäume mit Klarwasser der Kläranlage zu wässern. In der Zuständigkeit des OSB gibt es 60.000 Bäume. Unterstützt werden sie dabei in den Abendstunden durch die Freiwillige Feuerwehr. 

 

 



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