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26.03.2018

„Himmel und Erde reformiren helfen“: Musikalische Lesung in aktueller stadtgeschichtlicher Ausstellung

Das Museumsquartier Osnabrück veranstaltet am Sonntag, 8. April, 11.30 Uhr, in seiner aktuellen Ausstellung „Zwischen Krieg und Frieden – Osnabrück im Zeitalter der Konfessionalisierung“ die musikalische Lesung „Himmel und Erde reformiren helfen“ mit Babette Winter (Text) und Roman D. Metzner (Musik). Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. Der Eintritt ist frei.

Babette Winter Roman Metzner Foto Detlef Heese.
(Babette Winter Roman Metzner Foto Detlef Heese) Roman D. Metzner und Babette Winter; Fotograf: Detlef Heese; © Roman D. Metzner und Babette Winter

So lebendig kann eine Ausstellung sein: An einzelnen Stationen der Ausstellung erschaffen die Schauspielerin Babette Winter und der Musiker Roman D. Metzner spielfreudig und nachdenklich spannende Bilder- und Gedankenwelten. Anhand von Texten der Zeit um 1500 bis um 1700 lassen sie von Sendungsbewusstsein durchdrungene, aber auch vom Stress geplagte Theologen, auf Frieden hoffende Tagebuchschreiber, akribische Protokollanten und phantasievolle Literaten zu Wort kommen. Zwei konfessionell und kriegerisch zerrissene Jahrhunderte und die Friedenssehnsucht der Menschen werden schlaglichtartig und auf äußerst hörenswerte Weise beleuchtet. Untrennbar von den Textdarbietungen Babette Winters ist die einfühlsame musikalische Begleitung von Roman D. Metzner. Das Kulturgeschichtliche Museum kommt in dieser Veranstaltung auf ganz neue Weise zum „Klingen“.

Die Präsentation „Zwischen Krieg und Frieden – Osnabrück im Zeitalter der Konfessionalisierung“ reflektiert die Geschichte der Stadt im Übergang zur Neuzeit und ordnet dabei die regionalen Besonderheiten in den historischen Gesamtkontext des Zeitalters der Konfessionalisierung zwischen Reformation und Westfälischem Frieden ein. In 95 Schlaglichtern zeigt die Ausstellung die Wurzeln der „Friedensstadt Osnabrück“ im 16. und 17. Jahrhundert auf. Die musikalische Lesung ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms, das insbesondere Aspekte zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges sowie zum Westfälischen Frieden und seinen Auswirkungen vertieft. Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 29. April zu sehen.



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