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17.08.2017

Grüne Wegeverbindung Westerberg eröffnet

Das ca. 300 Meter lange Teilstück des Grünzuges Westerberg schließt die letzte Lücke der Grünverbindung in Richtung Innenstadt und macht somit den „Grünen Finger Westerberg“ für Radfahrer und Fußgänger komplett erlebbar. Damit ist das Ziel, die Innenstadt mit dem Westerberg und dem Heger Holz zu vernetzen, erreicht.

Reizvoll ist der Mauerdurchbruch durch eine alte Sandsteinmauer, die früher das Gelände der Karmannvilla eingegrenzt hat.
Gruppenfoto mit dem Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Stadtbaurat Frank Otte und den Auszubildenden des OSB, die die Wegeverbindung am Westerberg hergestellt haben. Fotos: Osnabrücker ServiceBetrieb, Annika Liskow.

Vom Rißmüllerplatz führt der Weg hinter dem Remarque-Hotel über die Lürmannstraße zu dem jetzt neu gebauten Abschnitt. Weiter geht es dann über das Grundstück der ehemaligen Strahlenklinik und das Gelände der ehemaligen Karmannvilla zum Wasserhochbehälter auf den Kammweg des Westerbergs. Von dort aus weiter über bereits vorhandene Wege entlang des Botanischen Gartens, der Kleingartenanlage des KGV West e. V. mit dem benachbarten „Büdchen“ bis hin zum Heger Holz und dem Rubbenbruchsee.

Möglich wurde die Realisierung dieses letzten Abschnitts erst durch den Verkauf der ehemaligen Strahlenklinik, wodurch die Stadt die als öffentlichen Grünflächen festgesetzten Teile erwerben konnte.

Reizvoll ist der Mauerdurchbruch durch eine alte Sandsteinmauer, die früher das Gelände der Karmannvilla eingegrenzt hat.

Der Westerberg wird in diesem neuen Abschnitt wieder als Berg erlebbar. Aus der Innenstadt kommend, setzen die Steigungen für Fahrradfahrer, die ohne Unterstützung eines Elektromotors unterwegs sind, Kondition voraus. Für Fahrradfahrer ist der Abschnitt nur bedingt geeignet – im Teilabschnitt zwischen Rißmüllerplatz und Lürmannstraße sind zudem Treppen zu überwinden.

Der neue Weg ist Teil des Konzepts „Grüne Hauptwege zur Naherholung“ für Fußgänger und Radfahrer, der die innerstädtischen Bereiche der mit den landschaftlich geprägten Erholungsräumen im Umfeld verbinden. Das Konzept, das auf den „langsamen Naherholungsverkehr“ abzielt und auf Landschafts- und Naturerleben ausgerichtet ist, zeichnet sich durch einen hohen Grünanteil entlang der Wege aus. Die Erholungssuchenden haben die Möglichkeit, die Stadt auf interessante Weise zu erwandern und zu erfahren.

Die heutige Wegeverbindung wurde von den Auszubildenden der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau des Osnabrücker ServiceBetriebs als Projekt ausgeführt. Die Bausumme beträgt rund 30.000 Euro für Materialkosten. Im Herbst zur Pflanzzeit werden noch Bäume und heimische Sträucher gepflanzt.

Zurzeit ist die öffentliche Grünfläche entlang der Edinghäuser Straße und der Gutenbergstraße noch mit einer kombinierten Mauer/Zaunanlage eingefriedet. Die Entfernung dieser Einfriedung des ehemaligen Karmann-Geländes ist eine Forderung aus dem landschaftsplanerischen Fachbeitrag und wird ebenfalls im Herbst dieses Jahres durchgeführt.

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www.osnabrueck.de

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