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05.12.2018

Friedensstadt Osnabrück und Felix Schoeller Group rufen den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ ins Leben.

In einer gemeinsamen Initiative loben die Friedensstadt Osnabrück mit ihrem Museumsquartier und die ortsansässige Felix Schoeller Group erstmals 2019 den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ aus. Dieser Preis ehrt Arbeiten, die das Thema Frieden fotografisch sichtbar machen.

Der Friedenspreis wird international als Sonderkategorie des Felix Schoeller Photo Awards ausgeschrieben. Die Siegerarbeit sowie die Arbeiten der Nominierten für den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ werden ab 20. Oktober 2019 in einer eigenen Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg.

Der „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ richtet sich an Profifotografen weltweit. Dafür wird der Friedensbegriff sehr weit gefasst: Es kann sich sowohl um den Frieden zwischen Völkern, als auch um das friedliche Zusammenleben in einem Land, in der Familie oder um inneren Frieden handeln. Es kommt darauf an, dem Frieden ein Gesicht zu geben.

„Der neue „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ bietet Fotografen und dem Publikum eine vorzügliche Möglichkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, dem Osnabrück als  Friedensstadt in besonderer Weise verpflichtet ist. Der Preis und seine Arbeiten schaffen einen Raum, die Diskussionen zum Thema Frieden auf einer kreativen Ebene zu führen“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Intention des Projekts.

„Frieden ist ein Thema hoher, weltweiter Aktualität. Dabei ist für mich Frieden ein weit gefasster Begriff, der in den Arbeiten für den Deutschen Friedenspreis für Fotografie zum Ausdruck kommen soll. Frieden umfasst auch das Miteinander verschiedener ethnischer Gruppen oder mehrerer Generationen, gelungene Integrationsprojekte, das Leben im Einklang mit der Natur, um nur einige Deutungsmöglichkeiten zu nennen“, so Hans-Christoph Gallenkamp, CEO der Felix Schoeller Group.

Die Jury des Deutschen Friedenspreises für Fotografie.

Eine eigens für den Friedenspreis zusammengestellte, unabhängige sechsköpfige Jury bewertet die Arbeiten und legt eine Shortlist, die Nominierten und den Preisträger fest. Den Vorsitz der Jury hat Michael Dannenmann, international anerkannter Porträtfotograf aus Düsseldorf. Die Jury bekommt nach Ende der Einreichungsfrist ausschließlich die Arbeiten vorgelegt. Sie kennt also weder Namen, noch Herkunft der Einreicher. So ist eine unabhängige Jurierung gewährleistet. Die feierliche Preisverleihung findet gemeinsam mit der Preisverleihung des Felix Schoeller Photo Award in Osnabrück statt. 

Einreichungszeitraum: 1. Januar bis 31. Mai 2019.
Arbeiten für den Deutschen Friedenspreis für Fotografie können von Januar bis Mai 2019 auf der Website www.foto-friedenspreis.de oder www.felix-schoeller-photoaward.com hochgeladen werden. Die Jury tagt zwischen Juli und August 2019. Die festliche Preisverleihung wird am 19. Oktober 2019 im Museumsquartier Osnabrück stattfinden.

Der Felix Schoeller Photo Award
Der internationale Felix Schoeller Photo Award ist seit 2013 einer der höchstdotierten Fotowettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Er richtet sich alle zwei Jahre ausschließlich an Profifotografen und den fotografischen Berufsnachwuchs in aller Welt.

Der Wettbewerb wird 2019 in fünf thematischen Kategorien und einer Sonderkategorie ausgeschrieben: Porträt, Landschaft/Natur, Mode, Fotojournalismus/Editorial und  freie/konzeptionelle Fotografie. Zudem können in der Sonderkategorie „Beste Nachwuchsarbeit“ Fotografen in Ausbildung ihre Arbeiten einreichen.

2017 wurden ca. 2.400 Arbeiten aus 92 Ländern eingereicht. Der internationale Beitrag lag mit über 72 % deutlich über den Vorjahren.  



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