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24.10.2006

Forscherexpedition in den Hasepark

Schüler der Grundschule "In der Wüste" erkunden den Hasepark, ein renaturiertes ehemaliges Industriegebiet hinter dem Hauptbahnhof

Die Hase entdecken

Forscher unterwegs

Nach einer Einführungsstunde in ihrem Klassenzimmer machten sich die Grundschüler zwei Tage später auf den Weg. Die Expedition begann mit einer Busfahrt von der Schule zum Hasepark, der dann zu Fuß erkundet wurde. Einen Vormittag hatten die Kinder, aufgeteilt in kleine Forschergruppen, Zeit ihre Aufgaben zu lösen. Gestartet wurde mit dem Suchauftrag anhand von Laubblättern die dazugehörigen Ufergehölze zu finden. Als Erle, Weide und Pappel identifiziert waren, gab es in Form von Steckbriefen einiges Wissenswerte über die Bäume zu erfahren. Gestärkt durch ein Picknick ging es dann an die Gewässeruntersuchungen. Wie schnell oder langsam fließt die Hase? Wie tief ist sie? Ist das Wasser klar oder trüb? Und welche wirbellosen Tiere leben im Wasser? Dabei ging es um Beobachtung und einfache Bestimmung von Insekten, Krebsen und anderen Wirbellosen. Zum Abschluss eines spannenden Vormittags wurde mit Hilfe eines lebendigen Spieles der Begriff Revitalisierung geklärt. Ihre Ergebnisse sammelten und dokumentierten die Kinder in einer Mappe, ihrem Hase-Tagebuch.

Der Hasepark
Nachdem ein ehemaliges Osnabrücker Eisen- und Stahlwerk seinen Produktionsumfang zurückfuhr und sich dadurch die Fabrikationsfläche deutlich verkleinerte, wird von dem gesamten ehemaligen Werksgelände heute nur noch knapp ein Drittel benötigt. Das übrige Gelände, wegen seiner innerstadtnahen Lage von größtem Wert, wurde zunächst saniert und soll durch Schaffung von Wohnraum, Ansiedlung von kleineren Unternehmen und Gestaltung von Grünanlagen städtebaulich, ökonomisch und ökologisch wieder belebt werden. Einen Schwerpunkt dieser sogenannten "Revitalisierung" bildet die Alte Hase. Es entstand ein Naherholungsgebiet im Stadtbereich, der Grünzug Haseaue. Man trifft wieder auf einen mäandrierenden Flusslauf mit Inseln und Stillwasserzonen und auf abwechslungsreich gestaltete Ufer mit typischen Auenwaldgehölzen.

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