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13.02.2018

Firma Rawie lässt sich zum Thema Solarenergie beraten

Das Angebot ist für kleine und mittlere Betriebe kostenlos

Dächer gibt es in Osnabrück reichlich und damit viel Platz, um Photovoltaik-Anlagen zu installieren. Gut geeignet sind vor allem die Dächer vieler Gewerbebetriebe, weil sie oft groß sind. „Leider wissen viele kleine und mittlere Betriebe gar nicht, dass es sich für sie lohnen kann, Solarenergie zu nutzen“, sagt Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück. Eine kostenlose Beratung soll Abhilfe schaffen.

2018 02 08 Photovoltaik Rawie SilkeBrickwedde 3.
(2018 02 08 Photovoltaik Rawie SilkeBrickwedde 3) Betriebsleiter Reinhard Lanwert und Geschäftsführerin Carla Högermann (links) von der Firma Rawie überlegen, ob sie eine Photovoltaik-Anlage auf ihrer Werkshalle installieren. Energieberater Carsten Mücke (Mitte) unterstützt sie dabei, ebenso wie Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück und Jennifer Hoeltke (rechts), Projektleiterin bei der Stadt Osnabrück. Fotos: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Die Firma Rawie hat an ihrem Standort im Stadtteil Hafen schon einiges getan, um Energie zu sparen. Die Heizung des fast 40 Jahre alten Gebäudes ist neu, die Fenster auch und LED-Lampen erhellen die Werkshallen, in denen die Mitarbeiter Schranken und Prellböcke herstellen. Rawie ist eines der ältesten Unternehmen in Osnabrück. Seine Prellböcke stoppen Züge in aller Welt, seine Schranken öffnen und schließen sich europaweit. „Wir sind offen für den Klimaschutz“, sagt Betriebsleiter Reinhard Lanwert und stimmt damit mit der Geschäftsführerin Carla Högermann überein. „Doch am Ende müssen wir wissen, ob sich eine Investition für uns rechnet.“

Das Wissen von Energieberater Carsten Mücke kann die Firma Rawie in diesem Fall kostenlos nutzen, denn die Beratung findet im Zuge des Projektes Impulsberatung KMU Solar statt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück bietet die Klimaschutz und Energieagentur Niedersachen (KEAN) Solar-Beratungen für kleine- und mittlere Unternehmen an, für die Energieberater wie  Carsten Mücke eigentlich 750 Euro berechnen würden.

„In Osnabrück gibt es zigtausend Dächer“, sagt Detlef Gerdts, „im Gegensatz zur Windenergie gibt es da noch viel Spielraum, um  erneuerbare Energien zu nutzen und wir freuen uns über jede Firma, die sich mit dem Thema auseinandersetzt. Mit der kostenlosen Impulsberatung können wir sie unterstützen.“

Energieberater Mücke hat ausgerechnet, wieviel Strom das Unternehmen Rawie selbst nutzen könnte und was die Investition über die Jahre an Energiekosten einsparen würde. Dabei geht mehr als auf den ersten Blick möglich schien. Auch das begrünte Flachdach des Verwaltungsgebäudes könnte mit Photovoltaik ausgestattet werden. „Das geht sogar sehr gut, weil das Grün die PV-Module kühlt und so zu einer höheren Leistung beiträgt“, erläutert Jennifer Hoeltke, Projektleitung bei der Stadt Osnabrück.

Betriebsleiter Lanwert und Geschäftsführerin Carla Högermann werden jetzt noch prüfen lassen, ob die Statik des Daches die Solarmodule tragen kann, dann geht es in die weitere Planung. „Am Ende ist es eine kaufmännische Entscheidung“, sagen sie. „Aber wenn es sich rechnet, dann können wir es uns gut vorstellen.“

Detlef Gerdts freut sich, dass die Firma Rawie offen für das Thema ist. „Wenn Sie sich entscheiden, es rechnet sich, dann rechnet es sich für andere auch.“ In jedem Fall aber, lohnt sich eine Beratung. Für kleine und mittlere Unternehmen ist sie kostenlos und zeigt, was möglich wäre und ob die Investition in den Klimaschutz auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Hintergrund:

Auch für die Zukunft hat Osnabrück sich im Klimaschutz hohe Ziele gesetzt. Eingebunden in das Bundesprogramm „Masterplan 100% Klimaschutz“ sollen bis zum Jahr 2050 der Energieverbrauch um 50 Prozent und die Treibhausgasemissionen um 95 Prozent reduziert werden.

Weitere Informationen zur kostenlosen Solarberatung für kleinere und mittlere Unternehmen gibt es unter www.osnabrueck.de/solarberatung-kmu



www.osnabrueck.de

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