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09.06.2017

Felice Varini: Interventionen und Situationen“ & die „Vier Blaue Kreise“

Das Bemühen, räumliche Situationen auf eine Fläche zu übertragen, ist so alt wie die Malerei selbst. Felice Varini dreht die Fragestellung um: Was passiert, wenn eine zweidimensionale geometrische Form in den realen (architektonischen) Raum gebracht wird? Die Installation „Vier Blaue Kreise“ an den Fassaden des Osnabrücker Marktplatz macht die Besucher seit Mitte April durch  Selbstexperimente zu Experten zentral-perspektivischer Forschung.

Der in Paris lebende Varini und seine Assistenten haben mittels Hebebühnen und Bergsteigerausrüstung zehn Tage lang wie in einen optischen Windkanal die blaue Intervention auf die Fassaden der Marienkirche und der umliegenden Gebäude der Marktstraße appliziert.  - Wenn es richtig ist, dass die medial geprägte Lebenswelt unsere Wirklichkeit mehr und mehr zu einem zweidimensionalen Display verwandelt, und unser Leben verflacht, so wird Osnabrück im Kunstsommer 2017 zu einem Ort, an dem der Besucher blaue Drei-Dimensionalität „nachtanken“ kann. Mit der feierlichen Eröffnung einer 20 Meter hohen und 50 Meter langen Doppel-Installation im Kirchenschiff der Kunsthalle mit den Titeln „Bögen- und Zirkeltanz“ und „Trapeze und Dreiecke auf den Spitzen“ wird die Osnabrücker Intervention komplettiert.

Am Dienstag, 6. Juni, um 18 Uhr wird die Ausstellung „Felice Varini“ mit ihren Interventionen im Innen- und Außenraum der Öffentlichkeit übergeben. Ausgangspunkt ist die Kunsthalle Osnabrück, wo gleichzeitig der „Çanakkale Art Walk 2017: Homeland“ in Kreuzgang, Forum, Foyer und Innenhof eröffnet wird. Von dort beginnt ein Rundgang zu drei weiteren Ausstellungsorten, der um 21.30 Uhr auf dem Marktplatz, im Zentrum der „Vier Blauen Kreise“ mit einem Umtrunk endet. In Varinis Arbeit führt ein Professor Emeritus Marco de Michelis, Architekturhistoriker und erster Inhaber des Walter-Gropius Lehrstuhls der Bauhaus Universität Weimar. :


Felice Varini wurde 1952 in Locarno, Schweiz geboren und lebt und arbeitet in Paris. Er realisierte Installationen im öffentlichen Raum und zahlreichen in Museen in Europa und den USA. 2016 widmete ihm das MAMO in Marseille in dem von Le Corbusier konstruierten Gebäude eine Einzelausstellung.

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit den Freunden der Kunsthalle Osnabrück e.V. statt.

Diese erhielten Förderung und Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Osnabrück.  die COLLEGIUM Vermögensverwaltung AG und die H. Peschke Bedachungs GmbH.

Förderer der Kunsthalle sind das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.  Die Kunsthalle Osnabrück bedankt sich bei der Handwerkskammer  Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim für die Unterstützung.



www.osnabrueck.de

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