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18.08.2005

Die Neue Mühle

Die "Neue Mühle" an der Hase an der Heinrich-Heine-Straße, Ecke Kollegienwall gegenüber dem Hauptbahnhof wurde im Jahre 1253 durch den Bischof Bruno auf dem so genannten Martinshof gegründet. Dafür musste die bereits bestehende Schlagvordermühle, an die heute noch die Schlagvorder Straße erinnert, abgebrochen werden.

Die Mühle früher
Um- und Anbau
Die Mühle heute

Die Mühle früher
Die Mühle wurde nach Errichtung der Stadtmauer in dieselbe integriert. Aus alten Chroniken und Stichen ist ersichtlich, dass die Mühle ursprünglich durch zwei unterschlächtige Wasserräder angetrieben wurde. Später wurde eine Stauanlage errichtet, so dass ein mittelschlächtiges Wasserrad betrieben werden konnte.
1732 erneuerte Bischof Ernst August die Mühle. 1850 ging sie in den Besitz der Stadt Osnabrück über. Letzter Pächter war bis zum Jahre 1992 die Firma Günter Lambrecht KG in Osnabrück. 1908 war das Wasserrad mit einem Radkasten überbaut. Der Radkasten war eine Art hölzerner Schuppen, durch den das Wasserrad insbesondere vor Eisgang geschützt werden sollte.

Um- und Anbau
1992 wurde die inzwischen durch zahlreiche Um- und Anbauten erheblich gezeichnete Mühle vom jetzigen Eigentümer erworben. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden steinernen Mahlgänge, einschließlich des dazu gehörigen Getriebes, bereits demontiert. Im oberen Stockwerk befand sich noch ein Walzenstuhl mit Schrotgang. Im Dachgeschoss waren noch Plansichter und Kornreinigungsmaschinen vorhanden. In mehreren Etagen waren Kornsilos eingebaut. Völlig versandet und nicht mehr funktionstüchtig war die Turbine.

Die Mühle Heute
Heute ist die Mühle, deren Äußeres unter Denkmalschutz steht, in ihren ursprünglichen Zustand hergerichtet. Die Technik im Keller- und Erdgeschoss wurde im Originalzustand rekonstruiert, wird aber nicht mehr zu Mahlzwecken eingesetzt.

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