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07.07.2017

Bürgermeister für den Frieden – Osnabrück ist Mitglied im internationalen Städtenetzwerk

Ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister jedes Jahr bundesweit vor ihren Rathäusern. Sie hissen die Flagge des weltweiten Bündnisses der „Mayors for Peace“. So appellieren die „Bürgermeister für den Frieden“ an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen und einen internationalen Verbotsvertrag abzuschließen.

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(2017 07 07 Mayors for Peace Simon Vonstein 1024) Flagge zeigen für eine atomwaffenfreie Welt: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert tritt für den Frieden ein. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Osnabrück ist seit August 2006 Mitglied in dem internationalen Städtenetzwerk „Mayors for Peace“ oder „Bürgermeister für den Frieden“. Dieses weltweite Bündnis wurde im Jahr 1982 gegründet und geht auf die Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurück. Heute gehören dem Netzwerk mehr als 7.000 Städte in 160 Ländern an. In Deutschland unterstützen mehr als 500 Bürgermeister und Landräte durch ihre Mitgliedschaft das Ziel einer atomwaffenfreien Welt.
 
Dieses Jahr werden die Aktionen zum Flaggentag bereits am 7. Juli starten. Denn an diesem Tag gehen in New York die Verhandlungen von rund 130 Nichtnuklearstaaten über ein Atomwaffenverbot zu Ende. Ein Verbotsvertrag würde Nuklearwaffen ächten und wäre ein Meilenstein auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. Die Atomwaffenstaaten blieben diesen Verhandlungen fern, ebenso Deutschland als NATO-Mitglied. Die Mayors for Peace appellieren daher an die Bundesregierung, zukünftig alle Bemühungen zur atomaren Abrüstung ernsthaft und konstruktiv zu begleiten.
 
„Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden und nimmt dabei keine Rücksicht auf Grenzen oder Nationen. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 zeigen uns die schrecklichen Folgen noch heute“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.
 
2016 besaßen neun Staaten noch mehr als 15.000 Atomwaffen, fast ein Drittel davon einsatzbereit. Zwar werde die Gesamtzahl seit den 1990er-Jahren langsam abgebaut, gleichzeitig aber modernisieren die Großmächte USA und Russland ihre verbleibenden Atomwaffen massiv. Zudem streben weitere Staaten, wie zum Beispiel Nordkorea, offensiv die atomare Bewaffnung an. „Als Friedensstadt müssen wir hierzu Stellung beziehen“, resümiert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Nur ein endgültiges Verbot und die Abschaffung aller Atomwaffen beseitigt die Gefahr, dass sie in einem Konflikt wieder eingesetzt werden.“



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