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25.04.2018

Broschüre zur Ausstellung „Von Papst bis Popstar – das Goldene Buch der Stadt Osnabrück“

Die Ausstellung „Von Papst bis Popstar – das Goldene Buch der Stadt Osnabrück“ erzählt im Obergeschoss des Rathauses seit Juni Geschichten rund um den Besuch von 23 ausgewählten berühmten Persönlichkeiten und ihren Einträgen in das Goldene Buch. Jetzt hat das städtische Referat für Medien und Öffentlichkeitsarbeit eine Broschüre herausgegeben, die auf 35 Seiten nicht nur die Ausstellung wiedergibt, sondern auch weitere Informationen über die beiden Goldenen Bücher der Stadt Osnabrück enthält.

2018 04 10 Broschuere Goldenes Buch SimonVonstein.
(2018 04 10 Broschuere Goldenes Buch SimonVonstein) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert mit der Broschüre „Von Papst bis Popstar“ – das Goldene Buch der Stadt. Silke Brickwedde (links), trägt das zweite Goldene Buch, Janin Arntzen hat das erste Goldene Buch in den Händen. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Von Bundespräsident Heinrich Lübke bis DJ Robin Schulz: Im Goldenen Buch haben schon viele berühmte Persönlichkeiten ihre Unterschriften auf dem Büttenpapier hinterlassen. Darunter sind so bekannte Namen wie die von Papst Johannes Paul II., Prinz Charles oder Kanzlerin Dr. Angela Merkel. Zusätzlich zur Ausstellung wurde die Broschüre noch erweitert – unter anderem um den Besuch von Bundespräsident Johannes Rau.

„Für den Gast ist es eine Ehre, sich eintragen zu dürfen. Aber auch die Stadt fühlt sich geehrt, wenn jemand, der sich durch besondere Verdienste auszeichnet, seinen Namen in das Goldene Buch schreibt“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. In der Broschüre geht es allerdings nicht nur um die Persönlichkeiten, auf deren Besuch die Stadt stolz ist. So stehen unter anderem die Namen von Heinrich Himmler (Reichsführer-SS) oder Roland Freisler (Präsident des Volksgerichtshofs) im ersten Goldenen Buch. Beide waren Stützen der nationalsozialistischen  Schreckensherrschaft. Freisler verurteilte unter anderem die Mitglieder der „Weißen Rose“ und  die Schwester Erich Maria Remarques, Elfriede Scholz, zum Tode. Diese – und weitere – Einträge sind nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus vom Rat bewusst nicht entfernt worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Goldene Buch ein zweites Mal aufgeschlagen. In schöner Schrift stehen die Worte „Wiedereröffnung nach dem Zusammenbruch“, dann folgt eine Chronik der Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg.

„Die beiden Goldenen Bücher, die bei der Stadt Osnabrück sicher in einem Safe verwahrt werden, sind wertvolle Zeitzeugen“, erklärt Silke Brickwedde vom Referat für Medien und Öffentlichkeitsarbeit. „Das erste Goldene Buch bekam die Stadt am 1. Januar 1900 geschenkt, es wurde bis 1997 benutzt, als eine seiner letzten Seiten aufgeschlagen worden ist.“  Der erste Eintrag  im zweiten Goldenen Buch stammt von Königin Silvia von Schweden. „Sie besuchte 1997 Osnabrück zur Eröffnung einer Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum, die sich mit der Schwedischen Königin Christina beschäftigte.“ Bald darauf folgen der Dalai Lama, dann die Monarchen und Staatsoberhäupter, die anlässlich des Jubiläums „350 Jahre Westfälischer Friede“ 1998 zu Gast in Os­nabrück waren. Darunter findet sich wieder Silvia von Schweden sowie Königin Beatrix von Holland und König Juan Carlos von Spanien.

Die Ausstellung und die Broschüre haben Janin Arntzen gestaltet und Silke Brickwedde geschrieben. Ein Dank geht an die Neue Osnabrücker Zeitung, die  die Recherche und  Bildersuche großzügig unterstützt hat.

Das Heft gibt es kostenlos im Rathaus und bei der Tourist-Information in der Bierstraße 22. Zum Download steht die Broschüre bereit unter www.osnabrueck.de/goldenes-buch. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Thema.



www.osnabrueck.de

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