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02.07.2018

Bau der Osnabrücker E-Busse hat begonnen

Stadtwerke erwarten erste Fahrzeuge Ende September

Der E-Startknopf ist gedrückt: Ende Juni hat im belgischen Roeselare die Fertigung der neuen Osnabrücker E-Busse begonnen. Die ersten der 13 von den Stadtwerken bestellten Fahrzeuge vom Typ Citea SLFA-181 Electric sollen Ende September in Osnabrück eintreffen.

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(180702 PI Produktionsstart E Busse) Die Bushalle auf dem Stadtwerke-Busbetriebshof wird für die neuen E-Busse umgebaut; (© Stadtwerke Osnabrück).

„Das ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein für die sukzessive Elektrifizierung des Nahverkehrs“, betont Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes. Anfang des Jahres hatten die Stadtwerke die VDL Bus & Coach bv aus den Niederlanden als Systemlieferanten ausgewählt. Die vergangenen Wochen und Monate haben beide Partner intensiv für die erforderlichen Abstimmungen im Vorfeld des Fertigungsstarts genutzt. „Wir haben beispielweise wichtige Fragen zu technischen Spezifikationen, zu den Sitzen und zur Beleuchtung in den Bussen geklärt“, so Dr. Rolfes weiter. „Unsere neuen E-Busse gibt es schließlich nicht ‚von der Stange‘. Dennoch liegen wir gut im Zeitplan.“

Umbau der Stadtwerke-Busabstellhalle

Ab Ende September werden die neuen E-Busse ausgeliefert, anschließend folgen Schulungsmaßnahmen für das Fahrpersonal und die Stadtwerke-Werkstattmitarbeiter. Bereits Mitte Juli starten die vorbereitenden Baumaßnahmen auf dem Stadtwerke-Busbetriebshof: Die Busabstellhalle wird umgebaut, damit die Fahrzeuge dort über Nacht geladen werden können und die „Pflege“ der Batterien erfolgen kann. Dazu wird ein Stahlgerüst in der Bushalle installiert, über einem Teil der Abstellflächen werden sogenannte Ladehauben montiert. Die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein.

Umbau der Endwenden

Auch an den Endwenden der künftigen E-Buslinie M1 geht es voran: Im August beginnt der Aufbau der zwei benötigten Schnellladestationen an der Betriebshaltestelle in Düstrup sowie der parallele Bau einer Mobilstation. Zusätzlich folgen der Umbau des Kreisverkehrs sowie der Bau einer neuen Einstiegshaltestelle auf der Düstruper Straße. In Haste warten die Stadtwerke auf den Planfeststellungsbeschluss und das „Grüne Licht“ für den Bau der neuen Endwende am Östringer Weg: Das Beteiligungsverfahren ist mittlerweile abgeschlossen, derzeit läuft die Auswertung der Stellungnahmen sowie die Erörterung.

Förderung für Ladeinfrastruktur

Die Stadtwerke können sich zudem über weitere finanzielle Unterstützung freuen: Die NBank, die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen, fördert den Aufbau der Ladeinfrastruktur auf Strecke mit einem Zuschuss in Höhe von 660.000 Euro. Die Förderung umfasst 50 Prozent der förderfähigen Kosten für den Aufbau der Schnellladeinfrastruktur an den Endwenden in Düstrup und Haste. „Auch hierüber freuen wir uns natürlich sehr“, so Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes abschließend.

Hintergrund

Die neue E-Buslinie M1 zwischen Düstrup und Haste soll Ende 2018 in Betrieb gehen. In den kommenden Jahren sollen weitere Busachsen im Stadtgebiet sukzessive elektrifiziert werden. Die sukzessive Elektrifizierung des Nahverkehrs in Osnabrück ist ein wesentlicher Baustein des gemeinsamen Projekts „Mobil>e Zukunft“ von Stadt und Stadtwerken Osnabrück. Hierzu gehören nachhaltige Mobilitätskonzepte, die Förderung der umweltfreundlichen Nahmobilität, Förderung der E-Mobilität sowie die Stärkung des Radverkehrs und die Förderung des ÖPNV.

Mehr Informationen zu VDL Bus & Coach bv gibt es unter www.vdlbuscoach.com, zum Projekt „Mobil>e Zukunft“ unter www.mobilezukunft.info.



www.osnabrueck.de

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