Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Aktuelles

25.11.2016

Alles ist besser als Regen und 16 Grad plus

Osnabrücker Weihnachtsmarkt hat einen gelungenen Start hingelegt – Neue Beschicker in der Wechselstube – Christstollenverkauf für Kinderhospital

Die Wechselstube Stadt Land Lust Foto c Jens Lintel.
(Die Wechselstube Stadt Land Lust Foto c Jens Lintel) © Jens Lintel

Der Osnabrücker Weihnachtsmarkt hat einen tollen Start hingelegt: Es herrscht praktisch seit der Eröffnung guter Andrang in der Budenstadt und wegen des schönen Wetters waren der Weihnachtsmarkt und die „Außenstandorte“, also das Winterdorf am Neumarkt und der neue Eiszauber am Ledenhof, am ersten Wochenende auch gleich besonders gut besucht. „Das war ordentlich. Wir sind so weit zufrieden“, meinte Bernhard Kracke Junior, der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Weser-Ems.

Entscheidend für das Besucheraufkommen auf dem Weihnachtsmarkt ist vor allem das Wetter. „Wir können es uns ja nicht aussuchen – aber kalt und trocken ist erst einmal gut, noch besser wäre es allerdings ohne Minusgrade“, sagte Kracke. Schnee zu Weihnachten wäre schön, natürlich. „Jedenfalls ist alles besser als Regen oder 16 Grad plus.

Nach Meinung des Schaustellerchefs werden das nach der Premiere im Vorjahr erneut eingerichtete Winterdorf am Neumarkt und die erstmals angebotene Eisbahn auf dem Ledenhof ebenfalls gut von den Besuchern angenommen.

Die Bimmelbahn pendelt zwischen Neu-, Altstadt und Ledenhof

„Mich freut auch, dass die Bimmelbahn bisher gut funktioniert hat. Nach Aussage des Betreibers war die Resonanz auch am Anfang der Woche gut. Wir sehen in der Bahn ein wichtiges verbindendes Element zwischen den Weihnachtsmärkten an der Johanniskirche und in der Altstadt und den neuen Standorten“, erklärte Kracke.

Die Bahn pendelt zwischen dem Theater und der Johanniskirche. Nach der Abfahrt am Theater steuert sie zunächst den Eiszauber am Ledenhof, dann den Neumarkt und schließlich die Johanniskirche an, auf dem Rückweg gibt es nur einen Zwischenhalt am Neumarkt. Es war erst unklar, ob die Bahn nur an den Wochenenden oder ständig fahren würde. „Wir sind froh, dass sich der Betreiber zum täglichen Betrieb entschlossen hat“, meinte Kracke. Die Bahn ist täglich ab 13 Uhr (donnerstags ab 15 Uhr) bis 20 Uhr unterwegs.

Gute Stimmung an und auf der Eisbahn

Der Vorsitzende des Verbands gehört zu den vier Schaustellern, die den Eiszauber auf dem Ledenhof auf die Beine gestellt haben: Er, Fredi Welte, Bernhard Tovar und Roman Heyn haben die 24 x 12 Meter große Kunsteisbahn gekauft und betreiben sie mit eigenem wirtschaftlichen Risiko. „Am Wochenende waren nachmittags teilweise 70 bis 80 Schlittschuhläufer gleichzeitig auf der Eisbahn. Das ist eine super Resonanz – viel mehr geht nicht, weil es sonst zu voll wird“,  berichtete Kracke. Unter der Woche sei der Andrang zwar manchmal zwar noch nicht so groß, insgesamt aber sieht Kracke die Premiere absolut positiv. Das Schlittschuhlaufen auf dem Kunsteis komme an, die Resonanz des Turniers im Eisstockschießen sei für das erste Mal ordentlich und auch abends herrsche gute Stimmung an der Eisbahn.

„Viele Besucher gehen vom Schlittschuhlaufen noch zum Weihnachtsmarkt oder sie kommen vom Weihnachtsmarkt herüber, um sich den Eiszauber anzusehen – die Bahn wird vor allem als Bereicherung empfunden“, machte Kracke deutlich. Der Eiszauber ist täglich von 12 bis 21 Uhr zugänglich. Eislaufen ist kostenlos - lediglich für das Ausleihen von Schlittschuhen wird eine Gebühr von 3,50 Euro für 90 Minuten verlangt.

Die Wechselstube mit wöchentlich neuen Angeboten

Auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt besteht bereits im dritten Jahr in Folge die „Wechselstube Stadt Land Lust“, ein von der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH (OMT)  betriebener Stand, in dem wechselnden Beschicker jeweils wochenweise neue Angebote präsentieren. Idee der Wechselstube ist es, Geschäften, Kunsthandwerkern, jungen Designern etc. aus der Region zu ermöglichen, ihre Produkte auf dem Weihnachtsmarkt anbieten zu können, ohne den ganzen Dezember gebunden sein. Dadurch soll die Vielfalt des Angebots ergänzt und Regionalität geschaffen werden.

„Die Wechselstube kommt auch dieses Jahr wieder gut an“, erklärte Petra Rosenbach von der OMT. „Die Besucher empfinden es als Bereicherung, dass sie regionale Anbieter auf dem Weihnachtsmarkt vorfinden – und für die Anbieter ist es eine schöne Möglichkeit, beim Weihnachtsmarkt dabei sein zu können, ohne den Aufwand für einen eigenen Stand über die volle Dauer betreiben zu müssen“, so Rosenbach.

Zum Abschluss der ersten Woche ist der erste Wechsel in der  „Wechselstube“ erfolgt: Nach dem Menslager Feinkosthandel Wojtun, der mit ausgesuchten Artikeln für Küche, Barschrank und Weinkeller in dem Stand unter den Arkaden vertreten war, geben sich nun als nächstes drei Geschäfte aus der Redlingerstraße in Osnabrück sozusagen die Klinke in die Hand. Am Freitag (2.12.) ist Stephanie Möllering mit ihrem Fairtrade- und Second-Hand-Mode-Geschäft „Die Möllering“ in die Wechselstube eingezogen. Am 9.12. folgen Christina Herzig und Heike Rose mit dem auf nachhaltige Designartikel spezialisierten Geschäft „Bees & Nectaries“. Schließlich bestreitet ab 16.12. Evelina Wert das Finale mit ihrem Geschäft „Stil-Mix“, in dem sie hochwertige Taschen (und andere Artikel) anbietet, die sie aus recyceltem Leder herstellt. Stephanie Möllering und der Feinkosthandel Wojtun waren bereits in den Vorjahren in der Wechselstube, für Bees & Nectaries und Stil-Mix ist es der erste Auftritt. „Wir freuen uns darüber, dass wir wieder eine schöne Mischung gefunden haben. In den Vorjahren waren die Beschicker mit der Resonanz immer sehr gut zufrieden“, so Rosenbach.

In der Abstimmung „Vote For Christmas“, in der die beliebtesten Weihnachtsmarktstände in den Kategorien „Kunsthandwerk“ und „Verzehr“ gewählt werden können, ist noch bis zum 11. Dezember die Abgabe von Stimmen möglich. Für die Stimmabgabe liegen Teilnahmescheine an den Weihnachtsmarkständen und in der Tourist Information in der Bierstraße 22-23 aus, die in Abgabekästen auf dem Weihnachtsmarkt eingeworfen werden können.. Außerdem ist eine Stimmabgabe über die Internetseite www.vorte4christmas.de möglich. Im Vorjahr hatte sich über 2000 Teilnehmer an der von Jens Hanke organisierten Wahl beteiligt, dem Sprecher der Interessengemeinschaft der Kunsthandwerker auf dem Weihnachtsmarkt, der selber einen Stand an der Marienkirche betreibt.

Christstollenverkauf für einen guten Zweck

Mit dem Christstollenverkauf, der diesmal am Mittwoch, 7. Dezember, 15-19 Uhr, stattfindet, steht jetzt auf dem Weihnachtsmarkt wieder ein besonders schöner Programmpunkt bevor. Unter den Arkaden der Stadtbibliothek wird wieder von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, einigen Ratsmitgliedern, Vertretern der Stadtverwaltung und zahlreichen Schaustellern ein 12 Meter langer Christstollen „für den guten Zweck“ verkauft. Die Erlöse sind diesmal für das Kinderhospital am Schölerberg (Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie) bestimmt.


www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2020: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen