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05.08.2019

Ferienpass-Kinder setzen beim Bouldern auf Kraft und Köpfchen

Beim Osnabrücker Ferienpass standen jetzt wieder „Projekte“ in der Vertikalen auf dem Programm: In einem Angebot des Gemeinschaftszentrums Lerchenstraße konnte erneut die Trendsportart „Bouldern“ – also das Klettern ohne Gurte und Sicherungsseile – in der Halle an der Dammstraße ausprobiert werden.

Ferienpass 2019 Bouldern 103.
(Ferienpass 2019 Bouldern 103) Foto: Joachim Viertel
Ferienpass 2019 Bouldern 100.
(Ferienpass 2019 Bouldern 100) Foto: Joachim Viertel
Ferienpass 2019 Bouldern 101.
(Ferienpass 2019 Bouldern 101) Foto: Joachim Viertel
Ferienpass 2019 Bouldern 111.
(Ferienpass 2019 Bouldern 111) Herausforderung: Bis zu 4,50 Meter hoch sind die Wände, die die Kinder beim Bouldern erklommen haben. Foto: Joachim Viertel

Kletterangebote gehören zu den Dauerbrennern beim Osnabrücker Sommerferienprogramm. Neben dem Bouldern, das wieder an mehreren Terminen möglich war (auch noch am Dienstag, 6. August, 12 bis 14 Uhr), umfasst der Ferienpass erneut zahlreiche weitere Angebote, in denen der Klettergärten besucht (noch am Freitag, 9. August, 12 bis 16 Uhr im Nettetal) oder das Klettern mit Gurten und Seilen (mit „Der Berg ruft“ noch am Freitag, 9. August, 10 bis 18 Uhr) vermittelt wird.

Beliebt sind die Angebote alle – aber besonders das Bouldern steht hoch im Kurs bei den Teilnehmern. Der bei jungen Leuten beliebte Sport wird seit der Eröffnung der Zenit-Kletterhalle jährlich beim Osnabrücker Ferienpass angeboten, mittlerweile seit fünf Jahren. Jetzt in dem erneut ausgebuchten Kurs waren 38 Mädchen und Jungen ab einem Alter von acht Jahren dabei. In dem Angebot wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Trainern der Zenit-Halle angeleitet.

Momo Flake und Toan Trinh, die den Sport natürlich auch selber ausüben, wiesen die Kinder in dem Kurs in viele Tricks und Kniffe ein, mit denen die Kletterrouten in der Halle bewältigt werden können. Beim Bouldern in der Halle sind die Wege an den Wänden, die geklettert werden müssen, mit Griffen in verschiedenen Farben abgesteckt. Dabei symbolisieren die Farben auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. In der Zenit-Halle reichen sie von Weiß über Gelb, Grün, Blau und Rot bis Schwarz – und dann gibt es noch lilafarbene Routen, die jeweils Überraschungen – also besonders kniffelige Stellen – umfassen.

In dem Ferienpass-Kurs wurden zunächst zum Kennenlernen und Aufwärmen lustige Lauf- und Bewegungsspiele gemacht, in denen sich die Teilnehmer einander vorstellten. Dann wurden die Mädchen und Jungen in mehrere Gruppen eingeteilt, kurz in die Greif- und Haltetechniken eingewiesen und dann ging es auch schon an die Kletterwände.

Die Teilnehmer suchten sich Routen aus und wurden dann im weiteren Verlauf beim Klettern alle immer wieder einzeln von den Trainern angesprochen und korrigiert. Wie sich herausstellte, kommt es beim Bouldern gar nicht bloß auf Kraft an, sondern es ist vor allem wichtig, sich zu überlegen, wie eine Kletteraufgabe bewältigt werden kann – beispielsweise mit welchem Fuß zuerst in eine Route eingestiegen wird oder wo ein Umgreifen oder ein Wechsel des Standbeins erforderlich sind. Und dass es beim Bouldern gerade darum geht, sich solche Kletter-Projekte etwa durch den Einsatz von neuen Greif- oder Haltetechniken nach und nach zu erarbeiten.

In dem Kurs waren Teilnehmer mit und ohne Boulder-Erfahrungen dabei – aber das wurde nur auf Nachfrage per Handzeichen sichtbar, denn alle fühlten sich pudelwohl in der „Vertikalen“, also der Senkrechten, und bewegten sich wieselflink an den bis zu 4,50 Meter hohen Kletterwänden entlang. Für Malte (8) war es die Boulder-Premiere: „Ich finde es super spannend und es macht großen Spaß“, meinte der Junge. Auch Emmaline (8) fand das Bouldern auf Anhieb gut. „Es war toll, das Bouldern kennenzulernen und ich würde es jetzt gerne häufiger machen.“ Für Kinder wie Johanna (9) und Elias (13), die den Klettersport bereits kannten, war das Angebot ebenfalls eine gute Sache. „Ich bin bereits zum 5. Mal in der Halle. Ich finde Bouldern super – und es war toll, dass ich es beim Ferienpass machen konnte“, meinte Elias.


www.osnabrueck.de

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