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08.04.2019

Freier Eintritt in die Osnabrücker Museen am Internationalen Museumstag

Die Osnabrücker Museen laden wieder zum Internationalen Museumstag ein, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen steht. Am Sonntag, 19. Mai, gibt es von 11 bis 17 Uhr ein vielfältiges und spannendes Programm bei freiem Eintritt im Museumsquartier Osnabrück, im Museum am Schölerberg, im Diözesanmuseum Osnabrück, in der Kunsthalle Osnabrück, im Museum Industriekultur und im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum.

KarlMayDioramen museumsquartier osnabrueck.
(KarlMayDioramen museumsquartier osnabrueck) Seltene Dioramen zeigen den Mythos Karl May. Foto: Museumsquartier Osnabrück, Claudia Drecksträter
Sammlung in Dialog2 Ostade Bauernkirmes.
(Sammlung in Dialog2 Ostade Bauernkirmes) Bauernkirmes nach 1642, Öl auf Holz, unten mittig signiert „Isack van Ostade“; Foto: Museumsquartier Osnabrück
Int. Mus.Tag Große Pilzmodelle in der Ausstellung c Bernd Fickert Mus....
(Int. Mus.Tag Große Pilzmodelle in der Ausstellung c Bernd Fickert Mus...) Museum am Schölerberg: Große Pilzmodelle in der Ausstellung; Foto: Bernd Fickert / Museum Wiesbaden

Der Internationale Museumstag im Museumsquartier Osnabrück steht ganz im Zeichen der Ausstellung „Blutsbrüder – Der Mythos Karl May in Dioramen“. Dabei wird das Museumsquartier tatkräftig durch Aktionen der „Old Melle Trading Company“ unterstützt. Etwa 35 Darsteller bieten ein vielfältiges Programm für alle Cowboy- und Indianer-Fans und die, die es noch werden wollen. Eine Modenschau, Axtwerfen, Adlertänze und Rounddance, eine Trapperlodge und die Möglichkeit, sich ein Tatoo anbringen zu lassen, werden große und kleine Besucher gleichermaßen für den „Wilden Westen“ begeistern.

Im Museum am Schölerberg wird um 11 Uhr die Sonderausstellung „Die geheime Welt der Pilze“ mit einem Vortrag des Pilzberaters Dietmar Krüger eröffnet. Um 13 Uhr ist ein Blick hinter die Kulissen des Planetariums, seiner Geschichte und Technik, möglich. Von 14 bis 17 Uhr wird eine Schaupräparation und um 14 Uhr eine Führung durch die Pilzausstellung angeboten. Um 15 Uhr wird bei einer Führung durch den Museumsgarten gefragt: „Was bedeuten Pilze für das Pflanzenwachstum?“. Um 15 Uhr wird im Planetarium „Polaris und das Rätsel der Polarnacht“, um 16 Uhr „Abenteuer Planeten“ und um 17 Uhr „Die Sonne – Unser lebendiger Stern“ vorgeführt. Der Eintritt für die Vorführungen ist an diesem Tag reduziert: Erwachsene zahlen 3,50 Euro, Kinder 2,50 Euro. Um 16 Uhr steht die Magazinführung unter dem Titel „Leichen im Keller“.

Das Museum Industriekultur Osnabrück präsentiert die Sonderausstellung ‚Für wen tun wir das denn alles?‘ – Leben und Arbeiten in den 60er Jahren“. An dieser Ausstellung orientieren sich auch die Aktivitäten am Internationalen Museumstag. So gibt es das Angebot „Wir spielen mit den Kindern Spiele der 60er Jahre“, die – so war es seinerzeit – natürlich „draußen“ stattfinden.

„Wir lesen ‚Schundliteratur‘“ heißt ein weiterer Programmpunkt des Museums Industriekultur: In den 1960er Jahren gab es noch zahlreiche kommerzielle Leihbüchereien, die von einem großen Teil der Bevölkerung genutzt wurden. Aus den dort angebotenen Arzt-, Heimat- und Liebesromanen lesen prominente Osnabrückerinnen und Osnabrücker vor. Außerdem besteht für die Besucherinnen und Besucher des Museums die Möglichkeit, sich Führungen durch die Museumsdepots anschließen.

Das Diözesanmuseum Osnabrück bietet von 11 bis 17 Uhr unter dem Titel „Glanz auf Pergament“ eine mittelalterliche Buchmaler-Vorführung mit dem Kalligraphen Frank Niemann an. Von 11 bis 12 Uhr gibt es eine öffentliche Führung durch das Diözesanmuseum. Von 14 bis 15 Uhr geht es unter dem Titel „Hieb- und stichfest“ mit Ritter Alexander durchs Museum. Dies ist eine Führung zum Mitmachen für die ganze Familie. Von 15 bis 15.30 Uhr heißt es: „Achtung, Tintenklecks!“. Es wird ein Schreib-Workshop mit Feder und Tinte für Kids mit Frank Niemann angeboten. „Orte des Glaubens“: Von 15.30 bis 16.30 geht es bei der Themenführung durch das Diözesanmuseum um Klöster im Bistum Osnabrück seit dem Mittelalter.

In der Kunsthalle Osnabrück widmet sich das European Media Art Festival unter dem Titel „Wild Grammar“ der Frage nach der transformativen Kraft der Sprache. Gerade künstlerische Sprachen haben immer wieder gegen die Vereinfachung und Verfestigung unseres Bildes von Wirklichkeit angearbeitet: Sie haben bewusst (Un-)Sinn produziert, Widersprüche kultiviert, Hierarchien auf den Kopf gestellt und neue Codes erfunden, die uns die Welt auf andere Weise sehen und erfahren lassen. Gleichzeitig zeigt ein Blick in Geschichte und Gegenwart, wie Sprachen – auch künstlerische Sprachen – immer wieder für politische Zwecke instrumentalisiert werden. Die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück präsentiert dazu Arbeiten unter anderem von Erik Bünger, Ginta Vasermane sowie Ale Bachlechner und Felix Zilles-Perels.  Zum Internationalen Museumstag lädt Jo Caimo (Belgien) Interessierte zu einer gemeinsamen Performance um 14.30 Uhr ein. Per Knopf im Ohr werden ihnen Gesangsstücke und Lautmalereien vorgespielt, die im Chor gesungen und vorgetragen werden. Am Ende erhalten alle eine CD des gemeinsamen Auftritts. Zusätzlich bietet Kurator Hermann Nöring um 16 Uhr eine kostenlose Führung durch die Ausstellung an.

Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum werden um 14 und 16 Uhr Führungen durch die Dauerausstellung zu Leben und Werk von Erich Maria Remarque angeboten. Im Foyer wird die Sonderausstellung „Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ‚seine‘ Reichskanzler in der Karikatur“ gezeigt, die eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen präsentiert, die Friedrich Ebert und die von ihm ernannten Kanzler ins Visier nehmen, unter anderem auch den SPD-Politiker Philipp Scheidemann und den DVP-Vorsitzenden Gustav Stresemann. Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen.

Weitere Informationen über das Programm der Osnabrücker Ausstellungshäuser zum Internationalen Museumstag sind im Internet unter www.museumstag.de erhältlich.


www.osnabrueck.de

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