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28.05.2020

„Walhalla“ – Ein Kunstprojekt von Harald Reusmann und Frank Wolf im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

Mit ihrem Kunstprojekt „Walhalla“, das seine Premiere in Osnabrück hat, setzen sich die Essener Künstler Harald Reusmann und Frank Wolf vom 11. Juni bis 13. September multimedial und ungewöhnlich mit Heldenverehrung und ihren Darstellungsformen auseinander.

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(2020 05 07 walhalla) Walhalla; © Harald Reusmann

„Walhalla“ von Harald Reusmann ist ein künstlerisches Kartenspiel, ähnlich einem Strategiespiel der heutigen Zeit. Im Gegensatz dazu führt es bewusst in die Irre und vergleicht Personen der Geschichte mit solchen der Märchenwelt sowie deren vom Autor herausgestellten Leistungen. Geschichtlich verbürgte Zitate mischen sich hier mit Fiktionalem oder Science Fiction. „Walhalla“ stellt so kriegerisches Heldentum und die damit verbundene Kriegspropaganda in Frage.

Herakles, den größten aller Helden und Halbgott, hat es an einen dunklen einsamen Ort verschlagen, der sich in der Tiefe der Walhalla, dem deutschen Olymp, befindet, und „Halle der Erwartung“ genannt wird. Doch für ihn, den „Heros der Arbeit“, erweist sich dieser Ort der Heldenverehrung als Falle, die nur als Lebender betreten, jedoch auch nur als toter „Held“ verlassen werden kann. Gibt es für den Unsterblichen ein Entkommen aus dieser Quarantänestation mit Sterbesaal für heroische Neuaufnahmen, um befreit von der Last seines Schicksals seinen Platz des ewigen Ruhms einnehmen zu können? Um diese absurde, klaustrophobische Heldenszene kreist der experimentelle Kurzfilm von Frank Wolf und Alexander Ritter als integraler Bestandteil der Gemeinschaftsausstellung.

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Markt 6
49074 Osnabrück
Tel. 0541/323-2109

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr
Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr


www.osnabrueck.de

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