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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Städtische Kindertagesstätten

Vorab ein paar Worte zu den Kindertagesstätten in kommunaler Trägerschaft

Folgende Informationen gelten gleichermaßen für alle zehn Städtischen Kindertagesstätten:

Beiträge für den Besuch der Kindertagesstätte

Der Niedersächsische Landtag hat für den Besuch einer Kindertageseinrichtung beschlossen, den Beitrag für Kinder ab dem ersten Tag des Monats, in dem sie das dritte Lebensjahr vollenden, bis zu ihrer Einschulung ab 01.08.2018 beitragsfrei zu setzen. Kinder, die in einer Krippengruppe betreut werden, sind mit Vollendung des 3. Lebensjahres ebenfalls beitragsfrei gestellt. Für alle anderen Kinder gilt weiterhin die vom Rat der Stadt Osnabrück beschlossene Entgeltordnung.

Beitrag Kindertagesstätten ab 01.08.2018 / 01.08.2019

 

Krippen/ Kiga ab 01.08.2018

Krippen/ Kiga ab 01.08.2019

08:00 – 12:00 Uhr

106,56 €

110,79 €

08:00 – 16:00 Uhr

191,84 €

199,51 €

Beiträge je angefangene ½ Std. Sonderöffnung

10,66 €

11,09 €

Mittagsverpflegung

50,00 €

50,00 €

Der Anspruch auf Beitragsfreiheit besteht für eine Betreuungszeit von höchstens acht Stunden täglich. Für die die Nutzung einer Betreuung über acht Stunden hinaus, gilt ebenfalls die Entgeltordnung, d.h. dass je angefangene halbe Stunde 10,66 € (ab 01.08.2019: 11,09 €) monatlich berechnet wird.

Die Geschwisterregelung gemäß §9 der Entgeltordnung der Stadt Osnabrück bleibt unverändert bestehen. Das heißt, dass gemäß §9 Ziffer 1 nur für ein Kind einer Familie ein Kostenbeitrag zu entrichten ist. Wird für ein unterdreijähriges Kind ein Beitrag erhoben, so ist das nachfolgend ältere Kind beitragsfrei zu setzen (Betreuung beim Kindergartenkind über acht Stunden oder beim Hortkind). Wird jedoch für ein überdreijähriges Kindergartenkind für die Betreuung über acht Stunden hinaus ein Beitrag erhoben, so gilt hier der Rechtsstatus „beitragsfrei nach anderer Rechtsvorschrift“. Demnach ist nach der Entgeltordnung, nach wie vor ein Beitrag für das nachfolgend ältere Kindergartenkind oder für das Kind in einer Hortbetreuung zu erheben.

Die Mittagsverpflegung

In den Städtischen Kindertagesstätten werden die Mittagsmahlzeiten täglich von ausgebildeten Köchinnen/Köchen oder Hauswirtschafterinnen/Hauswirtschaftern frisch zubereitet. Interkulturelle Hintergründe, das Alter der Kinder, Allergien und Unverträglichkeiten finden bei der Zubereitung der Speisen Berücksichtigung.

Das kind- und bedarfsgerechte Angebot entspricht einer vollwertigen Ernährung gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wie z. B. die Häufigkeit bestimmter Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen in einem Speisenplan. Dabei werden die Wünsche der Kinder in geeigneter Form regelmäßig bei der Speisenplanung mit berücksichtigt. Der aktuelle Speisenplan wird den Eltern wöchentlich zugänglich gemacht.

Die Herstellung und Zubereitung aller benötigten Speisen erfolgt unter Nutzung moderner Kochtechniken. Vorrangig werden Lebensmittel aus biologischem und ökologischem Anbau eingekauft. Dabei werden regionale Anbieter berücksichtigt und auf artgerechte Tierhaltung beim Einkauf von Fleisch geachtet.

Integrative Betreuung von Kindern mit Behinderung in Krippen

In allen Städtischen Kindertageseinrichtungen mit einer Intetegrationsgruppe im Kindergartenbereich, können bei Bedarf auch in den Krippen Kinder mit einer (drohenden) Behinderung, angemeldet werden. Diese Betreuung wird nur jeweils auf Antrag der Sorgeberechtigten eingerichtet – Integrative Krippengruppen sind gemäß des Gesetztes nicht vorgesehen, hier spricht man von einer Einzelintegration.

In den Krippen der städtischen Kindertagesstätten können bei Bedarf auch Kinder unter 3 Jahren mit einer (drohenden) Behinderung angemeldet werden. Zur Einrichtung eines Integrationsplatzes ist ein Antrag der Sorgeberechtigten notwendig. Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf die Einrichtung eines Integrationsplatzes. In den städtischen Einrichtungen möchten wir jedoch bestehenden Bedarfen nach Möglichkeit gerecht werden und die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne (drohender) Behinderung umsetzen.

Kinder, die einen Integrationsplatz in Anspruch nehmen, erhalten neben den üblichen Leistungen der Krippe insbesondere Förderung durch eine heilpädagogische Fachkraft, die für diese Gruppe  eingestellt wird. Diese ergänzt die Arbeit der anderen Krippenfachkräfte, die über fundierte elementar- und frühpädagogische Kenntnisse verfügen.

Integrationsplätze in Krippengruppen sind gleichermaßen beitragspflichtig wie Regel-Krippenplätze.


www.osnabrueck.de

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