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Widukindland: Wohngebiet im Grünen

Charakter des Stadtteils

Der langgezogene Stadtteil Widukindland schmiegt sich im Süden an den grünen Schinkelberg und im Norden an das Waldgebiet Gartlage und das Carolinger Holz. Hervorgegangen ist das Widukindland aus der ehemaligen Gemarkung Schinkel. Kaum ein Viertel ist so sehr reines Wohngebiet wie das Widukindland im Nordosten der Stadt, es gibt kaum Geschäfte und nur wenige Gewerbetreibende. Widukindland grenzt an Dodesheide, Schinkel und Schinkel-Ost sowie an Belm-Powe. Das Leben im Widukindland ist ruhig, nah an der Natur, aber auch nah zur Stadt.

Der Freiheitsweg und der Heimatweg wurden schon 1922 angelegt, in den 1930er-Jahren errichtete die NSDAP nördlich der Bremer Straße ein kleines Siedlungsgebiet. Die Straßennamen spiegeln den Zeitgeist wieder; östlich des Ickerweges sollte an germanische Vorfahren erinnert werden: An die Sachsen-Herzog Widukind, den Namensgeber der Stadtteils, an Geva, seine Frau, an seinen Schwiegersohn Abbio sowie an die Namen sächsischer und germanischer Stämme- an Friesen, Sachsen und Teutonen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen weitere große Baugebiete östlich des Ickerweges dazu. Rund um die Schule und die Thimotheus-Kirche ist ein kleines Zentrum entstanden.

Weithin sichtbar ist der markante Fernsehturm, der auf dem Gebiet des Widukindlandes steht.

Wohnen

Die Häuser in diesem Stadtteil sind im Wesentlichen Einfamilienhäuser. In den 1930er, 40er- und 50er-Jahren wurden die Grundstücke groß angelegt. Ältere Bewohner erinnern sich noch daran, dass in den Gärten genug Platz war, um Obst und Gemüse anzubauen und um Hühner, Kaninchen oder vielleicht auch ein Schwein zu halten. Fast jede Familie versorgte sich selbst. Heute steht auf vielen ehemaligen Nutzgärten ein zweites Haus, als „Bauen in zweiter Reihe“. Diese Möglichkeit wird gern von jungen Familien genutzt, was den Stadtteil verjüngt hat. Jung und Alt lebt neben- und miteinander.

Verkehr

Eine Buslinie durchquert den Stadtteil, jedoch nur auf den Hauptstraßen,  die Busse fahren allerdings nicht die einzelnen Wohnstraßen an. Wer den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen möchte, muss oft ein paar Meter Fußweg in Kauf nehmen. Der Großteil der Bewohner fährt mit dem Auto oder auch mit dem Rad, es gibt einen guten Radweg, der entlang der Eisenbahnschienen ins Zentrum führt. Zu Fuß dauert der Weg in die Innenstadt eine Stunde.

Einkaufen

Den Großeinkauf erledigen die Bewohner des Widukindlandes im nahegelegenen Belm oder im Schinkel.

Bildung

Die kleineren Kinder können eine der beiden Kitas besuchen, zum einen den Evangelisch-lutherischen Timotheus-Kindergarten oder den Katholischen Kindergarten St. Bonifatius. Privat ist der Kinderladen Friesenweg organisiert.  Zudem gibt es die Frühförderung und Entwicklungsberatung Osnabrück. Das  ist ein Angebot für Kinder bis sechs Jahren, die in ihrer körperlichen, geistigen oder sprachlichen Entwicklung Unterstützung brauchen.  In der Widukindschule lernen die Kinder Lesen und Schreiben und können auch den Hort besuchen. Die nächstgelegene weiterführende Schulen ist die Gesamtschule Schinkel.

Freizeit

Das Widukindland liegt am Hang. Wanderer und Spaziergänger schätzen die Wege in der Gartlage und am Schinkelberg. Zwei Sportvereine bringen die Menschen in Bewegung: der TSV Widukindland  - ohne Fußballabteilung -  dafür unter anderem mit Kinderturnen, Badminton oder Senioren-Schwimmen und der VfB Schinkel (ausschließlich Fußball), der die Sportanlage „Am Zuschlag“ nutzt.

Freizeitgestaltung bieten auch die beiden Kirchengemeinden an: Zum einen die  evangelisch-lutherische Timotheusgemeinde mit einigen Gruppen und Kreisen für alle Altersgruppen sowie die katholische Bonifatiusgemeinde mit ähnlichem Angebot.

Ein beliebter Freizeitvertreib – nicht nur für ältere Leute – ist die Arbeit im Schrebergarten: Der Kleingärtnerverein hat sich an der Bahnlinie angesiedelt.

Wer mag, kann bei auf dem Bouleplatz in Zentrum des Viertels französische Lebensart genießen.


www.osnabrueck.de

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