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Schölerberg: Wohnen zwischen Innenstadt, Zootieren und dem Sternenhimmel

Charakter des Stadtteils

Urbanes Wohnen im Altbau und spazieren im Waldpark - der Schölerberg im Süden der Stadt hat mehr zu bieten als den über die Grenzen der Stadt bekannten und beliebten Zoo. Im Süden ist der bevölkerungsreiche Stadtteil sehr grün und waldreich, im Norden grenzt er direkt an die Innenstadt. Doch auch der Teil, der der Innenstadt zugewandt ist, ist grün, zum Beispiel am Riedenbach oder am Johannisfriedhof. Das Zentrum ist gut zu erreichen und trotzdem leben die Bewohner naturnah.

Mit rund 14.500 Einwohnern ist der Schölerberg ein bevölkerungsreicher Stadtteil - nur im Stadtteil Wüste leben mehr Osnabrücker. Mit einer Fläche von 3.64 Quadratkilometern liegt der Schölerberg in der Stadt im Mittelfeld - vergleichbar mit dem Fledder oder dem Sonnenhügel.

Hauptverkehrsader ist die viel befahrene Iburger Straße, die in die im Süden in B68 mündet und zur Autobahnauffahrt Nahne führt. An dieser Straße liegen viele inhabergeführte Geschäfte. Von der viel befahrenen Iburger Straße gehen viele Wohnstraßen ab, in denen es erstaunlich ruhig ist.

Der Schölerberg grenzt an die Stadtteile Innenstadt, Fledder, Voxtrup, Nahne, Kalkhügel und Wüste. im Osten ist die Meller Straße die Grenze zum Fledder, im Westen trennt der Hauswörmannsweg den Schölerberg vom Kalkhügel.

Die Weberei Hammersen prägte 150 Jahre lang bis 1982 das Quartier. Heute erinnern nur noch Straßennamen wie Leggeweg oder Spinnereiweg an die einstmals größte Baumwollspinnerei Europas. 1982 wurde der Schlot gesprengt, wo früher Webstühle klapperten, stehen heute Wohnhäuser. Den Charakter eines Arbeiterviertels hat sich der Schölerberg erhalten.

Wohnen

Der Schölerberg ist bei Studenten, jungen Familien und Senioren gleichermaßen beliebt. Das Studentenwerk bietet auf dem Gelände der Hammersen-Fabrik Wohnheime an. Dort leben die Studenten neben Familien, die in den 1980er-Jahren ein Reihenhaus bezogen haben. Im Viertel gibt es aber auch viele Mehrfamilienhäuser mit Altbauwohnungen.

Der Stadtteil ist mit der Weberei Hammersen gewachsen, die es dort von 1840 bis 1882 gab. Von dieser Zeit bis in die 1980er-Jahre sind immer wieder neue Wohnstraßen mit Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäusern entstanden. Zuletzt sind noch am Deisterweg in den Rosengärten moderne Einfamilienhäuser für junge Familien gebaut worden.

Verkehr

Wenn man seinen Weg nicht gerade am Zoo startet, ist man sehr schnell in der Innenstadt. Der Bus fährt alle zehn Minuten, mit dem Rad dauert der Weg etwa eine Viertelstunde und zu Fuß 20 Minuten. Pendler schätzen die Nähe zur Autobahnauffahrt Nahne.

Einkaufen

Der tägliche Bedarf ist in den Supermärkten am Schölerberg leicht zu decken. Zumal ist das Nahne-Center für den Großeinkauf gut zu erreichen. Die kleinen Läden an der Iburger Straße sind häufig noch inhabergeführt; viele gibt es bereits seit Jahrzehnten. Wie manche andere Einkaufsstraßen auch, hat dieses Gebiet mit Leerständen zu kämpfen, in der vergangenen Zeit haben sind jedoch wieder mehr Läden bezogen worden.

Besonders im angrenzenden Bereich des Rosenplatzes haben sich Geschäfte und Imbisse mit internationalem Flair angesiedelt. Freitags wird der beliebte Wochenmarkt am Riedenbach aufgebaut.

Bildung

Acht Kindergärten bieten den Jungen und Mädchen Platz zum Lernen und Spielen: der Katholische Kindergarten St. Joseph an der Miquelstraße, ebenfalls an der Miquelstraße liegt die Evangelische Kindertagesstätte Luther. Weiterhin gibt es den Evangelischen Kindergarten Lukas an der Heckerstraße, den Katholischen Kindergarten Heilige Familie an der Voxtruper Straße, den Waldorfkindergarten am Langenkamp, die Evangelische Krippe Zwergennest an der Iburger Straße, Charly's Kinderparadies an der Iburger Straße und die Städtische Kindertagesstätte Schölerberg an der Iburger Straße.

Grundschulen gibt es zwei im Viertel: die Neue Bekenntnisschule Osnabrück Standort Overbergschule an der Overbergstraße mit Hort und die Grundschule am Schölerberg in der Jellinghausstraße ebenfalls mit angeschlossenem Hort. Kurz hinter der Grenze zur Innenstadt liegt die Rosenplatzschule, die ebenfalls einen Hort hat.

Die Berufsbildenden Schulen der Stadt Osnabrück am Schölerberg bieten Berufsfachschule - Wirtschaft, Berufsschule, Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung, und ein Wirtschaftsgymnasium. Die Evangelischen Fachschulen an der Iburger Straße sind staatlich anerkannte Fachschulen für Sozialberufe.

Freizeit

Der Zoo am Schölerberg ist seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel - nicht nur für Osnabrücker. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Schölerberg ein beliebtes Naherholungsgebiet. Das weisen viele Relikte wie Mauern, Treppen und Aussichtpunkten auf die ursprüngliche Nutzung des Schölerberges als Waldpark hin.

Nicht nur der Zoo ist einen Besuch wert, sondern auch das Museum am Schölerberg mit seiner naturkundlichen Ausstellung sowie das Planetarium. Der Zoo und das Museum sind durch den Unterirdischen Zoo verbunden.

Sportler nutzen die Zentrale Sportanlage Schölerberg in der Hanns-Braun-Straße. Der SC Schölerberg wirbt mit dem Motto "Wir bewegen den Schölerberg"; die Mitglieder können zum Beispiel Fußballspielen, schwimmen, turnen, Tennis oder Tischtennis spielen oder turnen. Leichtathletik gehört auch dazu. Der SV Eintracht 08 hat ein ähnliches Angebot.

Die größten Kirchen sind die 1909 erbaute und vollständig mit Jugendstil-Ausstattung erhaltene evangelisch-lutherische Lutherkirche, die ev.-luth. Lukaskirche sowie die 1917 geweihte katholische Kirche St. Joseph. Die bisherige katholische Pfarrkirche Hl. Familie wurde in den Jahren 2009 bis 2011 zu einer Kolumbariumskirche umgebaut. Außerdem ist im Stadtteil das Gemeindehaus der ev.-ref. Friedenskirche, das als Jugendkirche genutzt wird. Die Kirchengemeinden im Viertel bieten ein umfangreiches Programm für Kinder, Erwachsene und Senioren. Der Stadtteil Schölerberg beheimatet darüber hinaus muslimische Gotteshäuser (Ditib-Moschee, Aya-Sofia-Moschee und Merkez-Moschee).


www.osnabrueck.de

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