Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Nahne

Nahne - grün und hügelig mit Blick auf den Zoo

Charakter des Stadtteils

Die Umgebung ist malerisch. Grün und hügelig – und das mit Blick auf den Zoo. Allerdings auch mit Blick auf die Lärmschutzwand der A 30. Es rauscht in Nahne. Nicht nur von der Autobahn, auch von der Iburger Straße - Autobahn und Bundesstraße vierteln den Stadtteil. Das klingt erst einmal nicht so gut. Doch die Bewohner mögen den Ort, zumal Schallschutzwand und Flüsterasphalt den Lärm in vielen Straßen erträglich machen.  Wälder, Felder und Wiesen sind vor der Haustür, in ein paar Schritten kann jeder Nahner im Grünen sein, zum Beispiel am Harderberg, am Schölerberg oder auch am Zoo.

Nahne ist 1972 eingemeindet worden, entwickelt hat es sich ab 1900 aus einer alten Bauernschaft.  Zwischen August und November 1920 lehrte der Schriftsteller Erich Maria Remarque als Volksschullehrer in Nahne. Die ersten reinen Wohnsiedlungen entstanden ab den 50er-Jahren. Seither gibt es gewachsene Nachbarschaften, in vielen Straßen wird das Miteinander gepflegt. Die Landwirtschaft verlor mit den Jahren allerdings ihre Bedeutung. Heute ist Nahne nicht nur geprägt durch seine Wohnsiedlungen, sondern auch durch das Kreishaus und die großen Verbrauchermärkte. Vor allem das „Nahne-Center“ zieht auch Kundschaft auf den umliegenden Stadtteilen und dem Südkreis an.

In Nahne leben rund 2250 Menschen - damit ist Nahne der Stadtteil mit den wenigsten Einwohnern in Osnabrück. Mit einer Fläche von 4.74 Quadratkilometern ist Nahne der achtgrößte Stadtteil von 23 - vergleichbar mit dem Westerberg oder der Dodesheide.

Es grenzt im Norden an den Stadtteil Schölerberg, im Nordwesten an den Kalkhügel, im Westen an den Sutthausen und im Osten an den Stadtteil Voxtrup. Im Süden schließt sich der Ortsteil Harderberg der Stadt Georgsmarienhütte an Nahne an.

Wohnen

Die meisten Häuser werden von ein oder zwei Familien bewohnt, Mehrfamilienhäuser gibt es kaum. Viele Familien möchten gern in Nahne leben, steht ein Haus leer, ist es in der Regel bald wieder bewohnt und nach dem Geschmack von jungen Familien umgebaut. Ein Pluspunkt der älteren Häuser sind unter anderem die Gärten, die oft sehr großzügig angelegt sind. In einigen Straßen vollzieht sich ein Generationswechsel. Senioren und junge Familien wohnen nebeneinander.

In den vergangenen Jahren ist eines der letzten  Neubaugebiete der Stadt in Nahne entstanden: „Auf dem Stadtfelde“ wohnen junge Familien in individuell gestalteten Häusern.

Verkehr

Durch den Knotenpunkt A30 und B51 ist die Verkehrsanbindung in Nahne für Pendler optimal. Mit dem Auto ist es nicht weit in die Innenstadt, aber auch Georgsmarienhütte, Bad Iburg oder Bad Laer sind nah. Busse fahren alle zehn Minuten in den Ort.  Eine gute Alternative ist das Fahrrad. Im normalen Tempo sind Radler in einer Viertelstunde in der Stadt. Zurück dauert es vielleicht etwas länger, der Weg steigt moderat an. Wer nicht den direkten Weg über die viel befahrene Iburger Straße nehmen möchte, findet schnell angenehmere Schleichwege. Zu Fuß dauert es mindestens eine Dreiviertelstunde in die Innenstadt.

Einkaufen

Die großen Verbrauchermärkte im Nahner Feld decken auch den Bedarf der Kunden aus den umliegenden Vierteln und aus dem Südkreis. Angeboten werden nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kleidung, Schuhe und vieles mehr. Gastronomie gibt es in Nahne kaum noch.

Bildung

Eine Kindertagesstätte gibt es im Stadtteil: den Katholischer Kindergarten St. Ansgar am Höhenweg. Nah gelegen sind außerdem mehrere Kitas im Nachbar-Stadtteil Schölerberg. Die Grundschule heißt Franz-Hecker-Schule und hat einen angeschlossenen Hort.

Freizeit

Nahne ist ein grüner Stadtteil, Ausflüge in die Natur können an der eigenen Haustür starten. Nach einem kurzen Spaziergang ist schon der Eingang des Zoos erreicht und damit auch das Museum am Schölerberg.

Der TuS Nahne versteht sich als Sportverein mit  einem breiten Sportangebot für die ganze Familie – Fußball, Tennis, Gesundheitssport oder Turnen, es soll für jeden etwas dabei sein.

Die katholische Kirchengemeinde St. Ansgar versammelte mehrere Vereine und Gruppen unter ihrem Dach; sie engagiert in der Arbeit mit Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren.

Der Nahner Bürgerverein kümmert sich um die Belange der Bewohner und bietet zudem Besichtigungen an oder gesellige Veranstaltungen.

Weiterhin singen in Nahne mehrere Chöre und auch der Schützenverein gehört zum gesellschaftlichen Leben dazu.  

Arbeit

Im Westen des Stadtteils gibt es ein kleines Gewerbegebiet mit mittelständischen Betrieben.


www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2019: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen