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Innenstadt

Charakter des Stadtteils

Osnabrück – da denken viele sofort an das historische Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Frieden Friede geschlossen wurde. Oder an den Dom St. Peter, die malerische Altstadt, das Theater, das Schloss oder auch an ausgiebiges Shopping in der Fußgängerzone – also an die Innenstadt, den bekanntesten Stadtteil mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Sie ist zwar mit 1.71 Quadratkilometern der drittkleinste Stadtteil, was die Einwohnerzahl angeht steht die Innenstadt an sechster Stelle.

Die Innenstadt besteht aus der mittelalterlichen Altstadt  und Neustadt, die  1306 zu einer Stadt vereinigt wurden. Die Altstadt entstand um die drei Stadtkirchen, um den Dom St. Peter als Bischofskirche, um die evangelisch-lutherische Kirche St. Marien und die evangelisch-lutherische Kirche St. Katharinen. Die Neustadt entstand um die Kirche St. Johann.

Um die Innenstadt reihen sich heute die Stadtteile Sonnenhügel, Gartlage, Schinkel, Fledder, Schölerberg, Kalkhügel, Wüste, Weststadt, Westerberg und im Norden Hafen. Den Kern bildet die Innenstadt als zentraler Stadtteil. Die Eisenbahnlinie im Nordosten und der Wall bzw. der Stadtring begrenzen die Innenstadt. Mit einer Ausnahme: Am Rosenplatz im Süden haben die Stadtplaner den Ring verlassen und wie in einem Schlenker diesen Bereich zwischen Schölerberg und Wüste auch der Innenstadt zugeordnet.

Die Innenstadt  wird täglich von vielen Menschen besucht, die in der City arbeiten, studieren, einkaufen, die Sehenswürdigkeiten  besichtigen, ins Theater gehen, sich Ausstellungen ansehen, im Restaurant essen, sich  in Kneipen und Bars amüsieren oder in Clubs feiern. Neben den Besuchern gibt es aber auch fast 9000 Menschen, die in der Innenstadt eine Wohnung oder ein Haus haben.

Osnabrück ist ohnehin eine grüne Stadt – auch in der City stehen viele Bäume, die vor allem im Sommer Luft und Schatten spenden, bestes Beispiel ist der Herrenteichswall. Im Schlossgarten mit  seinen Blumen und Springbrunnen breiten viele Leute bei gutem Wetter eine Picknickdecke aus und genießen auf dem Rasen die Sonne. Er ist umgeben von universitären Einrichtungen.

Wohnen

Wer gern ausgeht und kurze Wege schätzt, dem wird es im Zentrum gefallen.  Es lässt sich ruhig wohnen, obwohl  in der Innenstadt ist fast immer etwas los ist. Vor allem, wenn Osnabrück zur Maiwoche oder zum Weihnachtsmarkt einlädt. Dann wird es voll. Das ganze Jahr über tummeln sich Nachtschwärmer in der Altstadt  – gern am Wochenende und bei gutem Wetter, ein Teil des Nachtlebens findet in den Kneipen und Bars statt. Es gibt aber auch beschauliche Gassen. Richtige Wohnstraßen – zum Beispiel die Gold- oder die Wiesenstraße – sind in der Neustadt zu finden.  

In der Innenstadt leben junge Menschen und Alteingesessene. Familien mit Kindern zieht es meist fort, in Gegenden mit größeren Gärten. Viele  Menschen, die in der Innenstadt wohnen, beschreiben das Miteinander als nachbarschaftlich, „man kennt sich“, heißt es.

Parkplätze gibt es in der Innenstadt nicht unbegrenzt, wer keinen eigenen hat, muss sich darauf einstellen, nicht unbedingt direkt vor der Haustür parken zu können.

Verkehr

Vom Hauptbahnhof aus ist alles zu erreichen, er ist Kreuzbahnhof, einer der wenigen in Deutschland. Wer in die Altstadt möchte, kann aber auch den  Bahnhof am Hasetor nutzen.

Fast alle Buslinien fahren zum Neumarkt, von dort geht es weiter in die Außenbereiche. 

Radler kommen in der Innenstadt gut voran. Ihr Vorteil, den sie mit den Busnutzern und Fußgängern teilen: Um einen Parkplatz müssen sie sich nicht sorgen, auch die Gebühr entfällt.

Einkaufen

Die Innenstadt ist das Zentrum des Einzelhandels der Stadt und bietet eine sehr gute Infrastruktur. Was nicht funktioniert: mit dem Auto auf den Großparkplatz fahren und den Einkauf mitsamt der Getränkekisten direkt aus dem Supermarkt in den Kofferraum laden. Die Geschäfte liegen dicht nebeneinander, wer seine Einkäufe im Auto transportieren möchte, kann eines der Parkhäuser nutzen.

Beliebt sind die Wochenmärkte, der bekannteste ist sicher der Samstagsmarkt auf dem Domhof.  Idyllisch ist es aber auch donnerstags zwischen Ledenhof und Katharinenkirche.

In der Innenstadt  bilden inhabergeführte Geschäfte und Filialisten einen guten Mix. Auch in der Gastronomie bleiben keine Wünsche offen – von der Drei-Sterne-Küche bis zur Currywurst ist für jeden Hunger, Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.

Bildung

Von Kindergärten, über Grundschule, Haupt- und Realschule und Gymnasien bis hin zur Universität – es gibt alles in der Innenstadt.

Die Kindertagesstätten: Katholische Kindertagesstätte St. Petrus in der Mühlenstraße, Evangelische Kinderkrippe in der Paul-Oeser-Straße, Kindergarten Pusteblume an der Rolandsmauer, Kindervilla in der Katharinenstraße, Katholische Kindertagesstätte Herz Jesu, Erich-Maria-Remarque-Ring, Katholische Kindertagesstätte St. Johann am Landgericht und die Niels-Stensen-Krippe, Johannisfreiheit.

Zwei Grundschulen gibt es in der Innenstadt: Drei-Religionen-Grundschule am Standort Johannisschule in der Süsterstraße und die Rosenplatzschule am gleichnamigen Rosenplatz.

Die Schule an der Rolandsmauer ist eine  Offene Ganztagsschule Förderschule, Schwerpunkt Lernen, mit Hauptschulzug.

Zur Domschule am Herrenteichswall gehören ein Hauptschul- und ein Realschulzweig. Die Domschule bildet mit dem kirchlichen Gymnasium Ursulaschule (Kleine Domsfreiheit) und dem staatlichen Gymnasium Carolinum (Große Domsfreiheit) das Schulzentrum Dom. Ein weiteres Gymnasium ist das Ratsgymnasium an der Hans-Böckler-Straße.

Rund um das Schloss  am neuen Graben und die Universitätsbibliothek (Alte Münze) befinden sich die Einrichtungen der Universität Osnabrück.

Freizeit

Möglichkeiten sich zu erholen gibt es viele. Beim Stadtbummel, in den zahlreichen Cafés und Restaurants, im Theater, in den Ausstellungen (zum Beispiel in der Kunsthalle), das Angebot ist riesig. Sport wird in der Schlosswallhalle betrieben.  Die komplett sanierte neue Schlosswallhalle kann flexibel genutzt werden. Sie ist nicht mehr nur geeignet für Sportveranstaltungen, sondern auch für Feste, Theateraufführungen, Konzerte und Lesungen. Maximal 1400 Besucher kann die Halle aufnehmen, davon 700 auf der Tribüne.

Das Osnabrücker Theater ist über die Stadtgrenzen bekannt, Kulturveranstaltungen bieten aber auch die Lagerhalle, das Haus der Jugend oder die  Katholische Familienbildungsstätte – um nur einige zu nennen. Großveranstaltungen mit bekannten Künstlern bietet die sanierte OsnabrückHalle ein modernes Ambiente.  

Obwohl die Altstadt im Zweiten Weltkrieg zu 94 Prozent zerstört wurde, konnte der alte Charme gerettet werden. Die Giebelhäuser wurden behutsam wieder aufgebaut, daher lohnt sich eine Besichtigungstour. Sehr beliebt sind zum Beispiel die Rundgänge mit dem Nachtwächter.

Osnabrücks Innenstadt bietet unzählige Möglichkeiten. Am besten einfach selbst vorbeikommen.

 

 

 

 


www.osnabrueck.de

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