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Hellern

Charakter des Stadtteils

Der Stadtteil Hellern im Südwesten gehört erst seit der Gebietsreform 1972 zu Osnabrück. Damals war der Rat der Stadt auf der Suche nach neuen Bauflächen. Aus den Plänen, Hochhausviertel zu errichten, wurde jedoch nichts. Die alten Helleraner wollten den dörflichen Charakter ihres Stadtteils erhalten und setzten sich zur Wehr. Heute prägen deshalb in erster Linie Einfamilienhäuser mit großzügigen Gärten das Bild von Hellern.

Mehr Fläche (12.13 km²) hat nur Darum-Gretesch-Lüstringen im Stadtgebiet. Bei der Bevölkerungszahl liegt Hellern mit knapp 7000 Menschen im Mittelfeld, ähnlich wie Haste oder Voxtrup.

Grün, ruhig und dennoch nah zur Stadt und zur Autobahn – diese Vorteile wissen die Bewohner an ihrem Stadtteil zu schätzen. Wer hier seinen Platz gefunden hat, zieht aus diesem beliebten Viertel selten wieder weg.

Wohnen

Einen richtigen Ortskern hat der ehemals landwirtschaftlich geprägte Stadtteil nicht. Ab den 1920-er Jahren entstanden an der Kleinen Schulstraße erste zusammenhängende Siedlungen. Aber erst nach dem Krieg, ab den 50-er Jahren ging die Bautätigkeit richtig los. Die sogenannte Kreissiedlung an der Rheiner Landstraße und die neue OKD-Siedlung für Mitarbeiter der Osnabrücker Kupfer- und Drahtwerke im Süden Richtung Hörne boten viel Platz für junge Familien.

Nach der Eingemeindung nach Osnabrück wies die Stadt zusätzliche Baugebiete rechts und links der Lengericher Landstraße aus, die die Bevölkerungszahl im Stadtteil sprunghaft ansteigen ließen. Die zwei jüngsten Siedlungen in Hellern liegen südlich des Tulpenpfads. In den Häusern an den beiden Ringstraßen Im Erlengrund und am Lobelienweg wohnt man schon fast ländlich, obwohl es zum Kern von Hellern nur wenige hundert Meter Luftlinie sind.

In Hellern findet man selten große Mietshäuser, stattdessen prägen gepflegte Grundstücke mit frei stehenden Einfamilienhäusern das Viertel. Die Lage ist in Osnabrück sehr gefragt. Aktuell sind jedoch keine neuen Baugebiete in Planung.

Im Norden von Hellern findet man ein Gewerbegebiet, das jedoch von den Wohnvierteln weit genug entfernt liegt, sodass die Bewohner kaum durch Lärm und zusätzlichen Verkehr belästigt werden.

Verkehr

Die Verkehrsanbindung von Hellern ist sehr gut. Über die Rheiner Landstraße oder die Lengericher Landstraße ist man je nach Verkehrslage innerhalb von 15 Minuten in der Innenstadt von Osnabrück. Mit dem Fahrrad braucht man nur unwesentlich länger.

Die Buslinien 91 und 92 fahren im 20 Minuten-Takt von Hellern aus in die Innenstadt. Damit kommen die Helleraner außerdem ohne Umsteigen zum Moskaubad in der Wüste, zum Naherholungsgebiet Hörner Bruch oder auch zu IKEA.

Auch für Pendler ist Hellern ein interessanter Stadtteil, denn die Autobahnauffahrt Osnabrück-Hellern zur A30 liegt quasi gleich um die Ecke.

Einkaufen

Für den täglichen Bedarf gibt es an der Lengericher Landstraße alles, was man braucht: Einen Supermarkt, einen Bäcker, einen Biomarkt, einen Fleischer, eine Postfiliale, ein Schreibwarengeschäft, eine Apotheke und sogar ein paar Modegeschäfte findet man dort. Den großen Wochenendeinkauf erledigen die Helleraner im nahen Einkaufszentrum in der Nähe der Autobahnauffahrt zur A30.

Zusätzlich ist ein weiteres Nahversorgungszentrum an der Blankenburg in Planung.

Bildung

In Hellern gibt es die Kindertagesstätte der Martinsgemeinde und den Kindergarten St. Wiho. Danach gehen fast alle Kinder aus Hellern auf die Grundschule Hellern an der Großen Schulstraße. Die nächstgelegenen weiterführenden Schulen sind das Gymnasium in der Wüste und die Erich-Maria-Remarque-Realschule im Stadtteil Wüste, die beide sehr gut mit dem Bus zu erreichen sind.

Freizeit

Die „Alte Kasse“ ist der zentrale Veranstaltungsort in Hellern. In den Räumen der ehemaligen Sparkasse finden Tanzkurse und Koch-Events, Jugendtreffs und Skat-Nachmittage statt.

Darüber hinaus gibt es in Hellern ein breites Sportangebot: Im Hörner Bruch und an der Düte treffen sich Jogger und Spaziergänger. Beim Sportverein Hellern von 1924 kann man seine Fitness in nahezu jeder Sportart trainieren und beim Pferdesportverein Hellern sind passionierte Reiter gut aufgehoben.

Viele Helleraner engagieren sich auch in der katholischen Kirchengemeinde St. Wiho oder in der evangelischen Kirchengemeinde St. Martin.


www.osnabrueck.de

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