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Charakter des Stadtteils

Der Bau des Zweigkanals zum Mittellandkanal und des Osnabrücker Stadthafens war entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung im Großraum Osnabrück. Der Hafen machte Osnabrück zu einem der bedeutendsten Logistikstandorte Niedersachsens. Heute werden dort etwa 1,65 Millionen Tonnen Waren jährlich auf Bahn und Schiff umgeschlagen.

Der Stadtteil Hafen ist Heimat zahlreicher Unternehmen: Das weltweit tätige Transport- und Logistikunternehmen Hellmann Wordwide Logistics, die Papierfabrik Kämmerer, der Großhändler Kaffee Partner sind nur drei der wichtigen Arbeitgeber im Viertel. Außerdem hat die Deutsche Bundesumweltstiftung ihren Sitz im Stadtteil.

Industriebetriebe und Gewerbeansiedlungen prägen den Stadtteil. An den Rändern, abseits der Kai-Anlagen, gibt es aber auch attraktive Wohnviertel.

Seit dem Abzug der britischen Streitkräfte aus der Winkelhausenkaserne befindet sich der Stadtteil im Wandel. Die Hochschule Osnabrück und junge Unternehmen haben das Hafengebiet neu für sich entdeckt. Moderne Architektur trifft hier auf alten Industriecharme.

Wohnen

Im Stadtteil Hafen findet man verhältnismäßig wenig Wohnbebauung. Im Südwesten gibt es entlang der Piesberger, Eversburger und Natruper Straße Ein- und Mehrfamilienhäuser. An der Natruper Straße, in der Nähe zum Campus Westerberg, wird derzeit eins der größten Studentenwohnheime Osnabrücks gebaut.

An der Klöckner Straße gegenüber vom Osnabrücker Klärwerk entstand nach dem Krieg die kleine Siedlung Eichengrund, die für Flüchtlinge und Vertriebene aus den Ostgebieten gedacht war. Zu jedem der frei stehenden Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung im Obergeschoss gehörten damals ein Stallgebäude und ein großer Garten, denn die Bewohner sollten sich weitgehend selbst versorgen können. Die Ställe sind heute Garagen gewichen, die Gärten dienen nur noch der Erholung, und die meisten Häuser werden nur noch von einer einzigen Familie bewohnt.

Verkehr

Von der Natruper Straße aus fahren mehrere Buslinien  im Zehn-Minuten-Takt in die Innenstadt. Aus Richtung Pye fahren die Busse der Linien 81 und 81 über den Fürstenauer Weg und die Bramscher Straße ins Zentrum. Aber auch mit dem Rad braucht man nicht lange: Je nach Wohnort ist man in 10 bis 15 Minuten in der Altstadt, zu Fuß in etwa 30 bis 45 Minuten.

Einkaufen

Die Pagenstecher Straße wird von den Osnabrückern auch "Automeile" genannt. Zahlreiche Autohändler, Werkstätten, Waschstraßen, Tankstellen und Zubehörgeschäfte haben hier ihren Sitz. Dazwischen: Supermärkte und Discounter, Apotheken, Bäckereien, Drogerien, Möbelgeschäfte, Friseure sowie Fachgeschäfte für Tierfutter oder Fahrräder. Alle Dinge des täglichen Bedarfs und vieles mehr gibt es in direkter Nachbarschaft.

Zwischen Hansa- und Bramscher Straße befindet sich ein weiteres großes Nahversorgungszentrum mit einem Supermarkt, einer Drogerie, einem Schreibwarenladen und einem Baumarkt, das auch von Osnabrückern aus den umliegenden Stadtteilen gern angefahren wird.

Bildung

Ins Speichergebäude 49 der ehemaligen britischen Winkelhausenkaserne ist die Hochschule Osnabrück mit ihren Fachbereichen Musik und Industrial Design eingezogenen. In Zukunft soll es als "Kreativquartier" genutzt werden.

Freizeit

Wer Industriecharme mag und gern große Lastenkräne bei der Arbeit beobachtet, für den ist ein Spaziergang entlang des Stichkanals genau das richtige. Beschaulicher hat man es dagegen auf dem Haseuferweg, der den Stadtteil quert.


www.osnabrueck.de

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