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Fledder: Viel Industrie und Gewerbe, wenig Wohngebiete

Charakter des Stadtteils

Obwohl der Stadtteil Fledder mit einer Fläche von 3.75 Quadratkilometern verhältnismäßig groß ist, wohnen dort nur rund 2580 Menschen – Industrie- und Gewerbeflächen nehmen den Großteil des Gebiets ein, Wohngebiete gibt es nur vereinzelt. Weniger Einwohner haben nur Nahne und der Stadtteil Hafen.

Klöckner und Karmann - das sind die Firmen, die diesen Stadtteil entscheidend geprägt haben. Beide gibt es heute nicht mehr. 1989 endete die mehr als hundert Jahre dauernde Schmiedetradition in dem bekannten Eisen- und Stahlwerk Klöckner. Folge: Viele Gebäude und Hallen wurden nicht mehr benötigt, die meisten wurden abgerissen, das Gelände wird neu genutzt. Der Hasepark ist zum einen ein Gewerbegebiet, zum anderen eine Grünfläche an einem renaturierten Arm der Hase. Dort hat sich die Natur ihren Platz zurückerobert. Als Wander- oder Radweg ist der Haseuferweg im Fledder (noch) ein Geheimtipp.

Karmann baute viele Jahre erfolgreich Cabrios. Das bekannteste Modell ist der sportliche Zweisitzer VW Karmann-Ghia. Die Zeiten änderten sich, 2009 übernahm VW Teile des insolventen Autobauers. Was unter anderem geblieben ist: Auch heute noch fahren täglich Autozüge über die Gleisanlagen im Fledder.

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs steht der alte Ringlokschuppen unter Denkmalschutz. Wie dieses Schmuckstück aus einer vergangenen Zeit zukünftig sinnvoll genutzt werden kann, wird zurzeit diskutiert. Das große Gelände ist unter anderem auch deswegen attraktiv, weil es vom Bahnhof sogar zu Fuß schnell zu erreichen ist.

Die Hase im Norden des Stadtteils Fledder ist die Grenze zum Schinkel, der Hasepark – ausgestattet mit Bolzplatz und mehreren Spielplätzen – schirmt die Wohnhäuser des Schinkels von den Betrieben im Fledder ab. Im Westen grenzt der Fledder an die Innenstadt, im Osten an Voxtrup und im Süden an den Schölerberg.  

Zur Bedeutung des Namens: Ein Fladder oder Fledder ist schwankendes, schwimmendes Grasland und ein Landstrich, auf dem sich Wasser verbreitet, ohne schnell einzusickern

Wohnen

Wohngebiete gibt es nur zwei, eines mit drei Wohnstraßen östlich der Narupstraße und eines zwischen der Hannoverschen und der Meller Straße. Die Meller Straße ist die Grenze zum Schölerberg. Wer auf der Meller Straße eine ungerade Hausnummer hat, wohnt strenggenommen im Fledder, mit einer gerade Hausnummer gehört das Haus zum Schölerberg. Für den Alltag hat dies wohl eher eine anekdotenhafte Bedeutung.

Verkehr

Der Bus fährt im Halbstunden-Takt, mit dem Rad dauert es eine Viertelstunde und zu Fuß 40 Minuten.

Einkaufen

Autozubehör, Discounter, Schuhe, Kleidung, Drogerieartikel: Auf der Hannoverschen Straße sind die Geschäfte meistens groß, das Angebot reicht vom Baumarkt bis zum Discounter. Außerdem sind die Innenstadt und der Stadtteil Schinkel nah, dass die Bewohner auch dort einkaufen können, ohne weit fahren müssen.

Bildung

Schulen gibt es im Fledder keine, aber eine Betriebskinderkrippe – die Fledder-Mäuse (der Spedition Meyer & Meyer), am Hettlicher Masch. Vier von zwölf Plätzen werden an Kinder vergeben, deren Eltern nicht in dem Betrieb arbeiten.

Freizeit

Der Haseuferweg bietet Raum für Wanderer, Radler und andere Erholungssuchende.

Arbeit

Kein anderer Stadtteil ist so sehr von Gewerbe geprägt wie der Fledder. Nicht nur bei VW arbeiten viele Menschen aus Osnabrück und Umgebung, sondern auch bei zahlreichen weiteren Betrieben.


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