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Dodesheide

Charakter des Stadtteils

Der Name Dodesheide bedeutet nicht etwa „tote Heide“, wie viele Osnabrücker immer noch glauben. Tatsächlich geht der Name auf zwei Bischöfe namens Dodo zurück, die Ende des ersten Jahrtausends auf einem Klostergut im Norden des Stadtteils nahe der Haster Grenze gewohnt haben.

Abgesehen von ein paar Bauernhöfen stammt die Bebauung im Stadtteil Dodesheide aber aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit den fünfziger Jahren wurden in mehreren Bauabschnitten kleine Siedlungen geschaffen.

Im östlichen Teil der Dodesheide auf einem gut 70 Hektar großen Areal auf dem Limberg waren bis 2009 britische Streitkräfte stationiert. Eine zivile Nutzung des Geländes für Sport, Freizeit und Gewerbe ist derzeit in Planung. Schon jetzt haben sich auf dem Gelände mehrere Nutzer angesiedelt.

Sonnenhügel und Dodesheide liegen nah beieinander, der Übergang ist fließend. Auch bis nach Haste ist nicht weit.

Wohnen

Die Bebauung im Stadtteil Dodesheide wurde seit den fünfziger Jahren systematisch vorangetrieben. Zunächst entstanden im Westen einzelne Ein- und Mehrfamilienhäuser mit großen Gartengrundstücken. Citynah und doch im Grünen wohnt man dort noch heute.

In den sechziger Jahren begann die Stadt dann mit der sogenannten „Demonstrativmaßnahme Dodeshaus“: In zwei Bereichen zwischen Haster Weg und Ellerstraße („Höfesiedlung“) sowie im Osten zwischen Dodeshausweg und der Straße In der Dodesheide entstanden damals gleichförmige Ein- und Mehrfamilienhäuser mit teilweise bis zu acht Etagen. Breite Grünstreifen zwischen den Häusern sollten einer „Ghetthoisierung“ entgegenwirken. Insgesamt 1300 vergleichsweise günstige Wohneinheiten für Familien wurden so geschaffen.

Ende der siebziger Jahre wurde dann zusätzlich das Baugebiet Hof Hanesch im Nordwesten an der Vehrter Landstraße eröffnet. Dort entstanden wieder vermehrt Einfamilien- und Reihenhäuser.

Heute, seit dem Abzug der britischen Soldaten, erlebt der Stadtteil Dodesheide wieder einen enormen Zuzug junger Familien mit Kindern. Besonders die beiden Baugebiete „In der Gartlage“ zwischen Waldfriedhof und Ellerstraße und das neue Waldviertel im Bereich der früheren Briten-Siedlung sind gefragte Wohnlagen.

Ursprünglich war die Dodesheide auch als Standort für die Universität Osnabrück im Gespräch. Ein Überbleibsel der damaligen Planungen ist das Studentenwohnheim an der Mecklenburger Straße mit 212 Zimmern für Studenten.

Verkehr

Der Stadtteil Dodesheide ist sehr gut an die Innenstadt angebunden. Mehrere Buslinien bringen die Bewohner innerhalb von 15 bis 20 Minuten in die Stadt. Zudem gibt es eine schnelle Verbindung zum nahe gelegenen Nettebad.

Mit dem Rad ist man in etwa 15 Minuten in der Innenstadt, zu Fuß braucht man etwa eine Dreiviertelstunde.

Einkaufen

An der Mönkedieckstraße gibt es ein großes Nahversorgungszentrum mit Supermärkten, Bekleidungsgeschäften und weiteren Angeboten für den täglichen Bedarf. Zusätzlich gibt es entlang der Ellerstraße eine Reihe kleinerer Geschäfte. Auch Cafés und ein paar Restaurants findet man in der Dodesheide.

Bildung

Im Stadtteil Dodesheide gehen fast alle Kinder auf die Grund- und Förderschule „In der Dodesheide“, die ein offenes Ganztagsangebot hat. Außerdem gibt es dort die Herman-Nohl-Schule, die einzige Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung im Landkreis Osnabrück.

Die evangelisch-lutherische Thomasgemeinde betreibt eine integrative Kindertagesstätte in der Dodesheide.

Freizeit

Im SSC Dodesheide trainieren rund 2.500 Menschen ihre Fitness. Für Spaziergänge bieten sich die Grünanlagen rund um den Waldfriedhof an. Nahe gelegene Ausflugsziele sind das Nettetal und das Nettebad.

Im Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße am Schnittpunkt der drei Stadtteile Dodesheide, Sonnenhügel und Haste gibt es kreative und gemeinschaftsstiftende Kurse für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Von der Krabbelgruppe bis zum Tanzcafé ist für jede Altersgruppe etwas dabei.

Die Burg auf dem neuen Spiel- und Bolzplatz am Bierbaumsweg war ein Wunsch der Dodesheider Kinder, die die Fläche fröhlich für sich einnehmen.

Viele Bewohner der Dodesheide engagieren sich auch gemeinschaftlich in den Kirchengemeinden der Thomaskirche (ev.-luth.) und der Franziskuskirche (kath.). Die Erlöserkirche im Stadtteil Dodesheide wurde 2010 als griechisch-orthodoxe Kirche der Mutter Gottes Maria neu geweiht.


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